Großbritannien nach Büsum holen

„If we can’t go abroad, what about bringing the UK to us?“ So liest es sich auf der Website von English in Action. Was 1990 mit dem einwöchigen Besuch einiger Englischlehrer aus Großbritannien in Neusiedl am See (Österreich) begann, hat sich inzwischen zu einem Erfolgsprojekt entwickelt. 30 Jahre später, im Jahr 2020, haben weltweit über eine halbe Million Schülerinnen und Schüler in rund 30 Ländern am Intensivunterricht „English in Action“ teilgenommen.
Die Schule am Meer in Büsum hatte in diesem Jahr fünf Muttersprachler zu Gast, die den ganzen Schultag die Schülerinnen und Schüler des achten Jahrgangs auf Englisch unterrichteten. Dabei wurde an der Sprachkompetenz gefeilt, an Projekten gearbeitet und ein kleines Theaterstück einstudiert.
Am letzten Tag mit den „Native speakers“ (Muttersprachler) fanden die Aufführungen in der Sporthalle statt. Dazu wurden wie schon in den Vorjahren die Eltern, die Schulleitung und einige Ehrengäste eingeladen. Schnell füllten sich die Reihen, bevor die Veranstaltung um 12 Uhr startete. Zu Beginn stellten sich die fünf Englischlehrkräfte aus Großbritannien kurz vor. Sie zeigten sich begeistert von Büsum, von der Schule am Meer und von den Schülerinnen und Schülern.
Anschließend zeigten die Achtklässler, was sie in nur einer Woche gelernt haben. Mit sieben auf Englisch vorgetragenen Stücken begeisterten sie das Publikum. Die Kosten für das Programm übernahm der Schulträger mit Unterstützung der Wirtschaftsinitiative pro Schule Büsum. Somit musste kein Kostenbeitrag von den Eltern geleistet werden. Dafür ist die Schule am Meer sehr dankbar.
Text und Fotos: Claudia Brandt











