Matthias RammLiebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern bzw. Erziehungsberechtigte, liebe Beschäftigte, liebe unterstützende Menschen der Schule am Meer im engeren und weiteren Umfeld,  


als Kommissarischer Schulleiter der SaM ab August 2019 will ich mich kurz vorstellen oder bei einigen in Erinnerung bringen. Denn vor genau 30 Jahren, im Sommer 1989, habe ich eine Stelle am damaligen Nordsee-Gymnasium-Büsum angetreten. Von 1995 bis 98 war ich mit einigen Wochenstunden an die Grundschule am Neuen Weg abgeordnet. In Büsum habe ich prägende Erfahrungen gesammelt, pädagogisch und bei der gegenseitigen kollegialen Unterstützung sowie im Miteinander mit dem schulischen Umfeld.


Nach 20 Jahren Büsum, zuletzt als Mittelstufenkoordinator, entschied ich mich für eine Bewerbung in Sankt Peter-Ording als Schulleiter der Nordseeschule, damals Gymnasium mit Regionalschulteil, ohne Grundschule, dafür in enger Kooperation mit einem Internat mit ca. 120 Schülerinnen und Schülern an beiden Schulteilen.


Nach fünf Jahren, also 2015, wechselte ich von dort an die Gelehrtenschule nach Meldorf, wo ich mit Ehefrau seit 1990 wohne und unsere vier Kinder aufgewachsen sind.


Vor diesem Hintergrund entstand die Idee, dass ich in der besonderen Situation einer anstehenden Übergangsphase in Büsum helfen könnte. Nach kurzem Erschrecken entwickelten sich spontan Pflichtgefühl und Neigung aus Verbundenheit und ich habe die Aufgabe mit Respekt und Problembewusstsein angenommen.  


An der Meldorfer Gelehrtenschule kann ich auf ein kompetentes und erfahrenes Team zurückgreifen, das weitere Aufgaben übernehmen und mir so Freiräume ermöglichen kann.  


In Büsum kann ich auch nach 10 Jahren noch vertrauensvoll an die damalige Zeit anknüpfen: Mit Frau Laage und Herrn Siemund habe ich bereits vielfältig zusammengearbeitet, auch Frau von Böhl kenne ich bereits lange über die Schule. Mit Herrn Giese war ich in einem Arbeitskreis zur Vorbereitung, die Büsumer Schulen zunächst organisatorisch zu verbinden. Frau Vanselow kenne und schätze ich ebenfalls, habe ich doch ihre Kinder unterrichtet, wie auch die von Bürgermeister Lütje.  


Bei der Vorstellung in Schulleitungsrunde und Kollegium am 19. Juni 2019 fühlte ich mich offen aufgenommen. Auch die anschließenden Gespräche mit der Elternvertretung sowie Frau Dorn und Herrn Lütje für den Schulträger habe ich sehr positiv erlebt. Dazu hat die Schulaufsicht im Ministerium Unterstützung nach Kräften zugesichert, auch mit Dr Niemann arbeite ich seit sehr vielen Jahren in unterschiedlichen Zusammenhängen gut zusammen. Frau Sierk von der Wirtschaftsinitiative Pro Schule habe ich als frühere Elternbeiratsvorsitzende kennen gelernt, insbesondere bei der Schulhofumgestaltung mit „Mut zur Wildnis“.


Ein Miteinander mit Offenheit und Respekt sowie dem nötigen Vertrauen auf der Grundlage von Pflichterfüllung wird es uns ermöglichen, die Übergangsphase bis zur Etablierung eines neuen Schulleiters bzw. einer Schulleiterin gut zu bewältigen; meine Hilfe biete ich an und bitte um engagierte Unterstützung dabei.


Es grüßt
Matthias Ramm

 

 

Erinnerung: Unterrichtsfrei am 16. September 2019

Am 16. September 2019 findet ein Schulentwicklungstag des Kollegiums statt. An diesem Tag haben die Schüler der Schule am Meer keinen Unterricht.

Schulentwicklungstag: Besonderes Angebot der OGS

Bianca Wriedt, Leitung der OGS Blinkfuer, und ihr Team bieten am unterrichtsfreien Montag, 16. September 2019, ein besonderes Betreuungsangebot an:

 

 Anmeldung_16092019

 

Dr. Meeno Schrader referiert in Büsum zum Thema „Klimawandel“

Am liebsten wäre er sicherlich mit dem Fahrrad von Kiel an die Westküste geradelt, denn der Dipl.-Meteorologe nimmt es selbst sehr genau mit dem Umweltschutz. Doch ein ungemütliches Wetter und ein voller Terminkalender ließen dies nicht zu. Heike Dorn, erste Vorsitzende des Fördervereins der Schule am Meer (SaM) war es gelungen, den Wetterexperten für den Vortrag „Der Klimawandel und seine Folge“ zu gewinnen. 170 Schüler aus den Klassenstufen 8 bis 11 waren in Begleitung ihrer Lehrer morgens ins Watt’n Hus gekommen, um sich zu diesem wichtigen Thema zu informieren. Am Abend hielt Dr. Schrader denselben Vortrag für die Öffentlichkeit in einem restlos ausverkauften Saal des Watt’n Hus.

Zu Beginn der Veranstaltung für die Schüler gab es Grußworte von Schulleiter Dr. Ulrich Bleckwehl, Bürgermeister Hans-Jürgen Lütje und von Heike Dorn im Namen des Fördervereins. Dr. Bleckwehl verwies auf die zahlreichen Projekte, die bereits von den Klassen der SaM, welche Nationalpark-Schule ist, durchgeführt werden. Außerdem freute er sich, dass diese Veranstaltung sich gut einfüge in die Serie der akademischen Vormittage. Er dankte Heike Dorn für die Organisation und die großzügige finanzielle Unterstützung seitens des Fördervereins. Einen Dank sprach er auch Bürgermeister Lütje für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und Tourismuschef Olaf Raffel und seinem Team für die Unterstützung vor Ort aus.

Bürgermeister Lütje verwies darauf, dass Klimaschutz, Umweltschutz und Naturschutz sehr wichtige Themen seien. Er begrüße die Bewegung „Fridays for Future“. Allerdings betonte er, dass die jungen Leute nicht nur hingehen und Schilder hochhalten sollten. Umweltschutz müsse seiner Meinung nach gelebt werden.

Ein Lob für die Schüler der SaM gab es von Heike Dorn. Auch sie zählte auf, was an der Schule schon alles getan wird, zum Beispiel Müll sammeln am Strand und die Projekte „Schluss mit Plastik“ und „Mut zur Wildnis“.

 

Zu Beginn seines Vortrags erzählte Dr. Meeno Schrader, dass er sein Hobby zum Beruf gemacht habe, denn als Segler hatte er schon immer reges Interesse an Meteorologie. Er berichtete, dass zunehmend weniger Menschen die Existenz des Klimawandels leugnen. Er sieht dies vor allem darin begründet, dass es in den Jahren 2017/18 weltweit Wetterextreme gab. Dazu zähle unter anderem Hurrikan „Ophelia“, der im Oktober 2017 südwestlich von Irland auftrat. Es war der erste Wirbelsturm in Europa. Dass im Februar 2019 selbst in Schleswig-Holstein eine Temperatur von 17,4° C erreicht wurde, entspreche auch nicht der Norm. Sintflutartiger Regen mit Sturzbächen in der Nähe von Hamburg reihen sich seiner Meinung nach wie Teile eines Puzzles ein. Selbst die Medien, die bislang über den Klimawandel im Konjunktiv berichteten, würden aktuell stets den Indikativ verwenden.

Dr. Schrader sprach vom Treibhauseffekt und dem globalen Temperaturanstieg. „Die Atmosphäre hat Fieber“, sagte er. „Und gegen Fieber sollte man etwas tun.“ Seinen Ausführungen zufolge war 2014 weltweit das wärmste Jahr. 2018 war in Deutschlang das wärmste Jahr. Für Deutschland prognostiziert er aufgrund des kontinuierlichen Temperaturanstiegs weniger kalte und kürzere Winterperioden. Schnee in Massen werde es in Schleswig-Holstein kaum noch geben. Auf die Landwirtschaft und die Vegetation haben die Extreme wie Dürre, Jahrhundertfluten oder auch golfballgroße Hagelkörner gravierende Auswirkungen. Ernteausfälle seien vorprogrammiert.

Auch der Meeresspiegelanstieg ist enorm: + 20 cm in den letzten 100 Jahren. Er könnte, wenn nicht genug Maßnahmen ergriffen werden, in den nächsten 100 Jahren um 50 bis sogar 150 cm ansteigen. Eine schwerwiegende Folge dessen sei die Versalzung des Grundwassers. Dies sei ein weltweites Problem für alle Küstenbewohner, wobei Schleswig-Holstein die finanziellen Mittel und das Know-how habe, um etwas für den Küstenschutz zu tun, beispielsweise durch die Erhöhung der Deiche. Viele Küstenorte im Ausland seien dazu nicht in der Lage. Tatsache sei, dass Wasser- und Nahrungsmangel zu Kriegen führen.

Für den Tourismus in Schleswig-Holstein habe der Klimawandel Licht- und Schattenseiten. Einerseits genießen die Feriengäste eine längere und wärmere Saison, was für die Vermieter höhere Einnahmen bedeute. Andererseits werde der Strand dezimiert, gebe es immer mehr Quallen und Algen und werde es zunehmend zu extremen Wetterlagen kommen.

Als Hauptverursacher des Klimawandels sieht er den Menschen. Doch statt sich nur anzupassen, empfiehlt der Wetterexperte, eine deutliche Kehrtwende in allen Bereichen, zum Beispiel in der Energiewirtschaft, im Verkehrswesen, in der Industrie oder auch in der Wirtschaft. Darüber hinaus solle künftig jeder einzelne sein Konsumverhalten ändern. „Nur das ist unsere Chance“, betonte Dr. Schrader. Am Ende seines Vortrags gab er dem Publikum dazu einige Tipps mit auf den Weg: Ökostrom beziehen, öfter Fahrrad statt Auto, Flüge vermeiden, weniger Fleisch essen, regionale Produkte ohne Umverpackungen, Treppe statt Aufzug, kürzer duschen und keine Geräte im Standby-Modus lassen.

Text: Claudia Brandt

Fotos: Claudia Brandt, Heike Dorn

Die neue SV für das Schuljahr 2018/ 2019

 

Die neue SV

 

Unterstufensprecher: Tamina Hasselbrink, 6b

Unterstufensprechervertreterin: Gianluca Greco, 5a

Mittelstufensprecher: Malin Jochims, 9b

Mittelstufensprechervertreter: Claas Meyborg, 8a

Oberstufensprecherin: Ronja Ehlers, Q1b

Oberstufensprechervertreterin: Lena Zabel, EOa

Protokollführer: Leif Bahnsen, 8c

Kassenwart: Ayleen Voss, Q1a

Organisationsteam: Luis Dorn, Q2b/ Simon  Kremin, Q2a/ Femke Heyn, Q2b/ Janna Hansen, Q2b

Schülersprecherin: Paula Jenzen, Q1a

Schülersprechervertreterin: Inke von Hemm, EOa

Vertrauenslehrerin: Frau Schröder

Vertrauenslehrer: Herr Klingele

 

Nächste Termine

  • 16 Sep
    SET - Tag Nr. 1 - kein Unterricht an der SaM Ganzer Tag
  • 17 Sep
    Die 9c pflanzt im Sommerkoog in Hedwigenkoog Bäume. Ganzer Tag
  • 19 Sep
    Coastal Cleanup Day; die 3. und 4. Klassen nehmen teil Ganzer Tag
  • 16 Sep - 20 Sep
  • 23 Sep - 25 Sep
  • 25 Sep - 26 Sep