Die Schule am Meer wünscht allen einen guten Start in das Schuljahr 2019/2020!

 

UPDATE: Wichtige Mitteilung für alle Eltern der neuen Fünftklässler sowie der Klassenstufen 7 und 10!

Der angekündigte Wahlelternabend vom 28.08.2019 muss aus terminlichen Gründen auf den 04.09.2019 verschoben werden. Wir bitten um Verständnis. Weitere Informationen folgen in Kürze.

 

 

 

Wir nehmen Abschied von unserem ehemaligen Kollegen

Oberstudienrat im Ruhestand

Gerd Warnke

*28. Mai 1928       15. Juli 2019

Herr Warnke lehrte in der Zeit von 1956 bis 1990 an der ehemaligen Oberschule in Büsum. Er unterrichtete die Fächer Deutsch, Geschichte und Philosophie in allen Altersstufen des Gymnasiums. Ein besonderes Anliegen war es Herrn Warnke, Gedanken aus der Ideenwelt des Nationalsozialismus von den Jugendlichen fernzuhalten. Wir verlieren mit ihm einen allseits geachteten und geschätzten Kollegen, dem die Entwicklung und das Wohl der ihm anvertrauten Schülerinnen und Schüler stets viel bedeutete. Unser tiefes Mitgefühl gilt seinen Angehörigen.

Für die Schulgemeinschaft der Schule am Meer

Matthias Ramm, kommissarischer Schulleiter

Für die Gemeinde Büsum

Hans-Jürgen Lütje, Bürgermeister

 

 

 

Einschulungen an der SaM

In der ersten Schulwoche hat die Schule am Meer an beiden Standorten neue Schülerinnen und Schüler begrüßt: 63 neue Fünftklässler waren es am Standort Otto-Johannsen-Straße, 34 ABC-Schützen waren es am Standort Neuer Weg. An beiden Standorten fand eine Begrüßungsfeier statt, zu der die neuen Schüler in Begleitung ihrer Eltern und Angehörigen geladen waren. Die Schulleitung und die Lehrer stellten sich und die Schule am Meer vor. Abgerundet wurde das Programm durch Aufführungen der älteren Schüler.

Am Einschulungstag der Grundschüler haben die OGS und der Förderverein der Schule am Meer mitgewirkt. Bianca Wriedt, Leiterin der OGS, und ihr Team empfingen die Eltern mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen in den Räumlichkeiten der OGS. Heike Dorn, Vorsitzende des SaM-Fördervereins, und Ehemann Sönke Dorn sowie Johanna Mittmann und Bianca Landberg aus dem Vorstand, halfen tatkräftig in der Spülküche, damit Einweggeschirr und -besteck vermieden werden konnte.

 

Die neuen Fünftklässler

(Gemeinschaftsschule und Gymnasium, Otto-Johannsen-Str.)

 

Stammgruppe Hagen

 

Stammgruppe Ruttkat

 

Stammgruppe Wöhlcke

 

Die neuen Erstklässler

(Grundschule, Neuer Weg)

 

1a, Klassenlehrerin Bettina Nissen

 

1b, Klassenlehrerin Doris Hahn

 

Elterncafé in der OGS

Es scheint, dass das Team vom Förderverein mit Spaß bei der Arbeit war. Von links nach rechts: Bianca Landberg, Sönke Dorn, Johanna Mittmann und Heike Dorn.

Text und Bilder: Claudia Brandt

 

 

 

 

Zwei SaM-Projekte mit Umweltpreis ausgezeichnet

Am 26. Juni 2019 wurden 17 Projekte mit dem Umweltpreis des Kreises Dithmarschen von Landrat Stefan Mohrdieck ausgezeichnet. Die Veranstaltung fand im Kreishaus in Heide statt. Zur fünfköpfigen Jury gehörten in diesem Jahr: Hans Detlef Petersen (stellvertretender Vorsitzender des Agrar- und Umweltausschusses des Dithmarscher Kreistages), Walter Denker (Kreisbeauftragter für Naturschutz bei der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Dithmarschen), Claudia von der Heyde (Schulrätin), Katrin Martens (Abfallwirtschaft Dithmarschen GmbH als Vertreterin für die Gemeinschaft der Sponsoren) und Dirk Berking (Kreisbeauftragter für Natur und Umwelterziehung an Schulen). Die Jury hatte sich bei den Schulen am 6. und 7. Juni 2019 ein Bild gemacht, um die Projekte zu beurteilen. Gleich zwei Projekte von Biologielehrerin Dr. Kirstin Poremba und ihren Schülern sind ausgezeichnet worden:

 

1. Die EO siegte bei den Klassestufen zehn bis 13 mit dem Projekt "Meer Plastik frei - Wir sind dabei" und erhielt ein Preisgeld in Höhe von 350 €

 

2. Die 8c wurde mit einem Sonderpreis geehrt und erhielt 150 € für die intensive Nachhaltigkeitsarbeit am Projekt "Mut zur Wildnis - Jede Blüte zählt"

 

 

Dr. Kirstin Poremba zum Projekt "Meer Plastik frei - Wir sind dabei":

 

Projektskizze
Das Projekt MEER-PLASTIK FREI-WIR SIND DABEI besteht seit 2018 an unserer Schule am Meer und wurde von unserer Klasse und unserer Biologielehrerin Frau Dr. Kirstin Poremba ins Leben gerufen.
Wir, die Schülerinnen und Schüler der EO Biologie, haben uns im Ökologie Kurs mit der unsichtbaren Gefahr des Mikroplastiks im Meer beschäftigt.
Durch die Bioakkumulation in den Nahrungsketten gelangt das Mikroplastik wieder zurück in unseren Körper, da wir genauso wie der Seehund, die Kegelrobbe oder der Schweinswal ein Endverbraucher sind. 

Der Bumerang schlägt zurück!
Mikroplastik ist nicht gut,
es gelangt über Nahrungsketten in dein Blut
und macht dich krank dein Leben lang

Fakten:
An unseren Küsten, Flussufern und in unseren Meeren finden wir oft Plastikmüll (Plastiktüten, Plastikflaschen usw.).
Ein Blick auf das Meer täuscht dem Betrachter nur eine Sauberkeit vor.

1. Meerwasser hat unterschiedliche Dichten. Die Dichte des Meeres ist abhängig vom Salzgehalt und der Temperatur. Im Prinzip kann man sagen: je salzärmer und wärmer das Wasser ist, desto geringer ist seine Dichte. Im Umkehrschluss bedeutet dies: je salziger und je kälter das Wasser ist, desto dichter ist es. Die Dichteanomalie des Wassers sagt zusätzlich noch folgendes: Bei 4 Grad Celsius hat das Wasser seine größte Dichte.

2. Plastikteile haben ebenfalls unterschiedliche Dichten. Je nach Dichte lagern sich die Plastikteile in derselben Dichte der Meeressäule ab. Das kann am Meeresgrund, in der Wassersäule oder an der Meeresoberfläche sein.

3. Weniger offensichtlich, aber nicht weniger häufig, sind mikroskopisch kleine Kunststoffe, das Mikroplastik. Als Mikroplastik werden feste meist unlösliche synthetische Polymere (Kunststoffe) bezeichnet, die kleiner als fünf Millimeter sind. Es gibt zwei unterschiedliche Arten von Mikroplastik:

a. Das primäre Mikroplastik findet in der Kosmetikproduktion als feines Plastikgranulat oder als flüssiges Plastik Anwendung.

b. Das sekundäre Mikroplastik entsteht beim Zerfall größerer Kunststoffteile durch die Einwirkung von Sonne, Wind und Wellen und wird als „Plastikpellets“ bezeichnet.

Mikroplastik sind also kleinste Kunststoffteilchen, die in verschiedenen Hygieneprodukten als Schleifmaterialien (Peelings, Zahnpasta) oder als Binde- und Füllmittel (Shampoo, Cremes, Make-up) benutzt werden. Über unsere Waschbecken gelangen diese Stoffe ins Meer.

Kläranlagen können die millimetergroßen Teilchen nur bedingt filtern. Ein Teil wird im Klärschlamm festgehalten. Der Rest gelangt über die Abwässer ins Meer. Im Meer angekommen, verbinden sie sich mit Detritus (organische Schwebepartikel) und ziehen zusätzlich Giftstoffe an. Diese kleinen Giftcontainer werden von Primärkonsumenten (Kleinstlebewesen, Zooplankton) mit Nahrung verwechselt und gefressen.
Der Einstieg in die Nahrungskette ist damit vollzogen. Kleinstlebewesen (Zooplankton) sind eine wichtige Nahrungsgrundlage für Fische. Diese werden wiederum von größeren Raubfischen gefressen. Der nicht abgebaute Kunststoff und die Schadstoffe können sich im Gewebe ansammeln und so Teil der Nahrungskette werden („Bioakkumulation“).
Mikroplastik wurde bereits in Kleinkrebsen, Muscheln, Fischen, Seehunden und im Menschen nachgewiesen
.
In Schweden ist Mikroplastik in Kosmetikprodukten verboten.

Auswirkungen der Mikroplastikaufnahme sind Gewebeveränderungen, Entzündungsreaktionen, toxikologische Auswirkungen, bis hin zu inneren Verletzungen und Todesfällen.
Über die Auswirkungen auf den Menschen ist bisher wenig bekannt, doch wurden bereits Mikroplastikteile im Darmtrakt des Menschen gefunden. Ob diese ins Blut resorbiert werden, ist noch unklar. Sicher ist, je kleiner der Plastikpartikel desto größer ist das Risiko der Resorption. Ist Mikroplastik erst in den Flüssen und dem Meer, kann es nicht wieder entnommen werden.

Der Zustand der Meeresumwelt ist besorgniserregend und die Auswirkungen sind kaum abzuschätzen. Daher muss der vermeidbare Eintrag von Mikroplastik gestoppt werden.

Hier kommt unser Projekt ins Spiel! Der „Umgang mit der Natur“ muss im Sinne der schwedischen Umweltaktivistin Greta verändert werden. Wir möchten ein Zeichen gegen die weltweite Plastikverschmutzung der Meere und das weltweite Artensterben setzen und uns aktiv einbringen durch

I. Achtsamkeit
1. Im Sommer 2018 haben wir das Ocean-clean-up Projekt (Boyan Slat, NL) zeitnah mit unterstützt, indem wir nach der schwedischen Idee Müll beim Joggen eingesammelt haben „Plogging“. Im Sinne der Nachhaltigkeit ist diese schwedische Sportart, welche zusätzliche Muskelgruppen trainiert und der Umwelt hilft, mit in unser Schulprogramm aufgenommen worden.

2.  Wir haben uns experimentell mit dem Thema Mikroplastik im Meer im Unterricht beschäftigt und Meeressand, Kosmetika und synthetische Kleidung auf Mikroplastik untersucht und sind fündig geworden.

II. Aufklärung/Öffentlichkeitsarbeit
3. Gemeinsam mit dem Geschäftsführer von Edeka, Herr Jensen, werden wir im Discounter die Kosmetikabteilung nach dem Gesichtspunkt: MIT- UND OHNE Mikroplastik-es gibt Alternativen, neu sortieren, mit Zahnpasta Produkten beginnen, damit der Verbraucher eindeutiger und einfacher wählen kann, welches Produkt er kaufen möchte, denn eine eindeutige Identifizierung der Inhaltsstoffe ist nur mit einem Fachwörterbuch, Lupe oder einer App zur Zeit möglich.

4. Zusätzlich hatten wir einen Informationsstand bei Edeka aufgebaut, um dem Einkäufer anschaulich zu demonstrieren, welche Partikel in Zahnpasta, Cremes, Shampoo usw. enthalten sind.

Einige Schülerinnen und Schüler von uns waren dort präsent und zeigten mit Mikroskopen dem Einkäufer die unsichtbare Gefahr und wiesen auf die verheerenden Folgen durch die Nahrungsketten hin.

Wir haben dafür spezielle Informationstafeln entwickelt.


4. Zusammen mit der Gemeinde Büsum haben wir für den Büsumer Strand Informationstafel entworfen, die den Touristen und den Einheimischen auf das Plastik-Problem im Meer aufklären.


Text: Claudia Brandt, Dr. Kirstin Poremba

Fotos: KiPo

SV der Schule am Meer unterstützt schwerkranke Kinder

Die „Weihnachtsmann-Aktion“ hat seit rund vier Jahren Tradition an der Büsumer Schule am Meer (SaM). In der Vorweihnachtszeit verkauft die SV in der Schule Schoko-Weihnachtsmänner mit einem besonderen Lieferservice: Der Käufer fügt eine kleine Nachricht für den Beschenkten bei, und die verkauften Weihnachtsmänner werden dann als süße Überraschung von den Mitgliedern der SV zu den auserwählten Mitschülern gebracht. Der Gewinn ist für einen guten Zweck bestimmt. Wie schon in den Vorjahren ging die Spende an den Bunten Kreis Nord. Damit es sich richtig lohnt, werden immer die Gewinne aus zwei Jahren zusammengefasst. Mit den Aktionen in 2017 und 2018 kamen so 200 € zusammen, die die SV noch vor Beginn der Sommerferien an Psychologin Merve Thode vom Bunten Kreis Nord, Standort Westküstenklinikum Heide, überreichte.

Merve Thode erzählte den anwesenden SV-Mitgliedern und den Verbindungslehrern Saskia Schröder und Florian Klingele, was der Bunte Kreis Nord für Familien mit schwerkranken Kindern leistet. Zunächst erläuterte sie, dass Familien vor großen Problemen stehen, wenn der Nachwuchs nach langer Krankheit oder Unfall aus dem Krankenhaus entlassen wird. Genau da setzt die Arbeit des Bunten Kreises Nord an. Die Einrichtung übernimmt eine Art Brückenfunktion für den Übergang. Betroffene Familien erhalten zum Beispiel Anleitung für Erste-Hilfe-Maßnahmen, Unterstützung bei der Beantragung von Hilfsmitteln sowie auch die notwenige Erläuterung zur Anwendung dieser. Für diese sozialmedizinische Nachsorge ist der Bunte Kreis Nord auf Spenden angewiesen, da die Finanzierung der einzelnen Leistungen seitens der Krankenkassen nicht ausreicht. Thode dankte der SV für ihren Einsatz: „Ich finde es total vorbildlich, dass Jugendliche auch an Kinder denken, denen es nicht so gut geht.“

Text und Fotos: Claudia Brandt

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