Erreichbarkeit während der Herbstferien 2017

An folgenden Tagen ist ein Mitglied der Schulleitung von 10:00 bis 12:00 Uhr im Sekretariat anwesend:


Standort Otto-Johannsen-Str.: 17. Oktober, 24. Oktober und 27. Oktober 2017
Standort Neuer Weg: 20. Oktober 2017


Die Schulleitung wünscht der Schulgemeinschaft erholsame Herbstferien.

Talente finden und fördern bei der Mathematik-Olympiade

Die schulinterne Runde der Mathematik-Olympiade fand für den Gemeinschaftsschul- und den Gymnasialteil am 5. Oktober 2017 statt. Die Grundschüler nahmen an dem jährlich bundesweit angebotenen Wettbewerb am 11. Oktober teil.
Die erfolgreichsten Schüler aus den Klassenstufen 3 und 4 qualifizieren sich für die Regionalrunde. Wer auch hier zu den Besten zählt, kann es bis Landesrunde schaffen. Im Anschluss erfolgt die Preisverleihung. Für die Olympiadeklassen 5 bis 12 ist das Verfahren ähnlich, natürlich mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad. Doch für die besten Schüler aus der Landesrunde ab Klassenstufe 8 geht es noch um die begehrten Titel in der Bundesrunde. In dieser Runde treten 12 besonders begabte Schüler aus allen Bundesländern gegen einander an. Neben der Bearbeitung der Mathematikaufgaben erwartet die Teilnehmer ein attraktives Rahmenprogramm und eine große Preisverleihungsfeier.
Die Mathematik-Olympiade wird seit 1961/62 durchgeführt. Rund 200.000 Schüler nehmen pro Jahr teil.

Text und Bilder: Claudia Brandt

Spielerisch Handball erlernen in der „Ballschule“

Initiative zur Nachwuchssicherung für die Handballabteilung des TSV Büsum

Die Ballschule ist ein Projekt des TSV Büsum, mit dem Kinder und Jugendliche aus der Region für den Handballsport begeistert werden sollen. Ziel ist es, etwas gegen die zunehmenden Nachwuchssorgen in den Mannschaften zu unternehmen. Das Projekt wurde vom Büsumer Turn- und Sportverein ausgearbeitet. Durchgeführt wird es von lizenzierten Trainern nach dem Konzept der Heidelberger Ballschule, siehe auch http://ballschule.de/. Finanzielle Unterstützung dafür erhält der Verein vom eigenen Sponsorenpool. Außerdem wird die Ballschule vom Landesportverband sowie in den ersten drei Jahren durch die Kooperationsmaßnahme „Schule & Verein" bzw. „Kita & Verein" gefördert. Zunächst startete der TSV Büsum im Jahr 2015 in den Kindergärten Hoppetosse und Spatzennest. Die Resonanz war überwältigend, daher haben die Organisatoren die Ballschule bereits ab dem Schuljahr 2016/ 2017 auf den Grundschulteil der Schule am Meer ausgedehnt. Andrea Vanselow, Leiterin des Grundschulteils, war sofort vom Mehrwert dieses Angebots überzeugt. Schon in der Vergangenheit waren die vom TSV Büsum an der Schule am Meer durchgeführten Projektwochen ein großer Erfolg. Während das Projekt im ersten Kooperationsjahr mit den Schülern der Klassenstufen 1 und 2 durchgeführt wurde, kamen mit Beginn des Schuljahres 2017/ 2018 die Klassen 3 und 4 hinzu. Somit erhalten fortan alle Grundschüler eine Unterrichtsstunde pro Woche zusätzlich. Für den TSV bedeutet das, dass die Trainer zur Zeit insgesamt 200 Kinder an den Kindergärten und in der Grundschule in Bewegung bringen. An den Kindergärten liegt der Fokus auf dem spielerischen Umgang mit dem Ball. Für die Schulkinder sind die vermittelten Kenntnisse handballspezifischer. Björn Harnack, Handballobmann des TSV Büsum, ist zufrieden, dass das Projekt bereits Früchte trägt und zeigt die Vorteile auf: "Das Projekt ist ein Erfolg, nicht nur für den Handball, sondern auch für andere Sparten im TSV Büsum." Er weiß die jahrelange gute Zusammenarbeit mit den Büsumer Kindergärten und der Schule am Meer sehr zu schätzen. Doch auch für die teilnehmenden Kinder hat das Projekt seiner Meinung nach einen eindeutigen Mehrwert. "Natürlich haben wir das Ziel, die Kinder vor allem für unseren Handballsport zu begeistern, aber das Wichtigste ist es, der zunehmenden Trägheit aufgrund Smartphone, Facebook, Playstation & Co. entgegenzuwirken.", erläutert Harnack und bekräftigt: "Reale soziale Netzwerke, insbesondere durch Mannschaftssport, sind durch nichts zu ersetzen."
Im Schuljahr 2017/ 2018 übernehmen das Training in der Schule am Meer und in den Kindergärten in Büsum vier Trainer im Rahmen ihres FSJ. Zwei davon sind Vanessa Mohr und Ove Hansen, die gerade ihr Abitur gemacht haben, selbst bei der HSG Marne/ Brunsbüttel Handball spielen und über die C-Lizenz verfügen. Angestellt sind sie vom Kreishandballverband, ihre Dienststelle ist die Grund- und Gemeinschaftsschule St. Michaelisdonn, wo sie auch „Handball als Leistungssport" betreuen. Eine zusätzliche Unterrichtsstunde nach dem Konzept der Ballschule erteilen sie auch an Schulen und Kindergärten in Brunsbüttel, Marne, Eddelak und St. Michaelisdonn.

Text und Bild: Claudia Brandt

Grundschüler arbeiten an verschiedenen Projekten in der Vorhabenwoche

In der Kalenderwoche 39 sah Unterricht im Grundschulteil der Schule am Meer ein wenig anders aus. Unter dem Motto „Vorhabenwoche" arbeitete jede Klassenstufe an einem bestimmten Thema.
Die ersten Klassen hatten das Thema „Sozialkompetenz". In der kleinen Turnhalle wurden Spiele gespielt, mit denen ganz nebenbei Kernkompetenzen geschult wurden, die auch im Unterricht wichtig sind: einander zuhören, dem Lehrer zuhören und Anweisungen befolgen, Teamwork, im richtigen Moment still sein und ruhig auf dem Platz sitzen bleiben.

Bianca Ruhland und Sascha-André Schröder von der Schulsozialarbeit hatten viele gute Ideen, um das alles zu trainieren. Das Thema „Zeit" behandelten die zweiten Klassen. Unter der Anleitung von Andrea Vanselow und Lydia Giewat und mit Unterstützung von Finja Stürtz, Lehramtsstudentin im Praktikum, wurden täglich unterschiedliche Aspekte aus diesem Themengebiet beleuchtet. So beschäftigten sich die Kinder mit Tages- und Jahreszeiten, entwickelten ein Gefühl für Zeit und übten das Ablesen der Uhr. Damit der Lernstoff spannend und anschaulich blieb, wurden Uhren, Sanduhren und Kalender gebastelt.

Den „Werkzeug-Führerschein" machten die Schüler die dritten Klassen. Am ersten Tag beschäftigte sich der Tischler Johannes Strufe ehrenamtlich mit jeder Klasse zwei Stunden. In dieser Zeit erläuterte er den korrekten Umgang mit Hammer, Zange, Schraubstock und Schleifpapier. Für viele Kinder waren es die ersten Berührungspunkte mit dem Thema „Werken", das fortan Teil des Kunstunterrichts sein wird. Mit den neu erworbenen Kenntnissen haben die Schüler Fadenbilder auf Holz gefertigt, die gut geeignet als Weihnachtsdekoration sind. Die Lehrerinnen Doris Hahn und Bettina Nissen halfen bei Problemen und sorgten für ein unfallfreies Arbeiten mit den Werkzeugen.

Larissa Rhein, die derzeit ihren Bundesfreiwilligendienst an der OGS Blinkfuer absolviert, unterstützte die Lehrkräfte dabei. Eine Art Führerscheinprüfung legten auch die vierten Klassen ab. Eine Woche lang lernten die Schüler in Theorie und Praxis, wie man sich als Radfahrer richtig im Straßenverkehr verhält. Am letzten Tag legten alle ihre Fahrradprüfung ab. Prüfer war ein echter Polizist. Siegfried Schoop ist schon seit vielen Jahren im Bereich Verkehrserziehung für Schulkinder tätig und macht dies mit viel Herzblut. Vor Fahrtantritt prüfte er die Verkehrstauglichkeit von jedem Fahrrad. Dann fuhr jeder Schüler einzeln eine vorgegebene Strecke durch Büsum. Streckenposten auf dieser Route waren Eltern, die sich freiwillig dazu bereiterklärt haben. Sie machten Notizen, um zu dokumentieren, ob sich die Fahrschüler immer richtig und der Verkehrssituation entsprechend verhalten haben. Tanja Matzen und Andrea Ruhtz hatten ihre Schüler sehr gut vorbereitet und halfen vor Ort dabei, dass alle ihre nummerierten Warnwesten fest anlegten.

Text und Bilder: Claudia Brandt

Larissa Rhein und Emma Thelen sind die neuen „Bufdis“ an der OGS Blinkfuer

Seit August 2017 absolvieren zwei frischgebackene Abiturientinnen an der Offenen Ganztagsschule „Blinkfuer" in Büsum ihren Bundesfreiwilligendienst. Emma Thelen ist 18 Jahre alt und kommt aus Würzburg. Ihre 19-jährige Kollegin Larissa Rhein stammt aus Lörrach. Beide werden ein Jahr im Nordseebad Büsum bleiben und vielfältige Aufgaben in der Ganztagsschule übernehmen, um die pädagogische Leiterin Andrea Darkow und ihr Team zu unterstützen. Dazu zählt unter anderem: Organisation von Veranstaltungen und Projekten, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Hausaufgabenbetreuung, Unterstützung der Schulsozialarbeit sowie Begleitung des Elternfrühstücks. Zusätzlich sind sie vormittags als Schulbegleiterinnen an der Grundschule tätig. Ihr gemeinsames Zuhause auf Zeit ist eine Ferienwohnung. So können beide erste Erfahrungen in einer Wohngemeinschaft sammeln, was nach eigenen Aussagen sehr gut klappt.


Larissa Rhein hat sich für Büsum entschieden, weil sie einerseits mal weiter weg von der Heimat wollte und andererseits die Nordsee sehr mag. Beide sehen den Bundesfreiwilligendienst (BFD) als große Chance, sich in Ruhe beruflich zu orientieren und die richtige Entscheidung für die Zukunft zu fällen. Emma Thelen freut sich auf diesen Lebensabschnitt und würde sich immer wieder so entscheiden. Diese Zeit ist wertvoll, um sich nach dem Abitur erstmal „neu zu sortieren" und selbstständig zu werden. Da beide keine jüngeren Geschwister haben, ist insbesondere die Arbeit mit kleinen Kindern neu für sie. Allerdings hat Larissa eine Jugendleiterin-Card und verfügt über erste Erfahrungen in der Jugendarbeit. An Weihnachten planen beide einen Besuch bei ihren Familien in der Heimat. Ansonsten haben sich auch Besucher von zuhause angekündigt. Trotzdem es im hohen Norden oftmals kühl ist und ein raues Klima herrscht, fühlen sich beide sehr wohl.

 

Text und Bild: Claudia Brandt