Neue „grüne Lunge“ für Büsum

Grundschüler pflanzen 90 Laubbäume

Die Büsumer Schule am Meer (SaM) hat ein Herz für die Natur und setzt sich mit zahlreichen Projekten für den Umweltschutz ein. „Mut zur Wildnis – Jeder Baum zählt“ ist eines dieser Projekte, initiiert und betreut von Dr. Kirstin Poremba, Lehrerin für Biologie und Sport. 90 junge Laubbäume, darunter Buche, Rotbuche, Birke und Ahorn, wurden nun von den Klassen 4a und 4b gepflanzt. Unterstützt wurden die Schülerinnen und Schüler von ihren Lehrerinnen Andrea Vanselow und Almuth Kern sowie von drei Mitarbeitern der Gemeinde-Gärtnerei. Die Kosten für die Bäume in Höhe von rund 1.800 Euro übernahm die Fielmann AG.

Heike Dorn, Vorsitzende des Fördervereins der SaM, hat vorher den Kontakt zu Fielmann hergestellt. „Die Schule am Meer hat viele Pflanzprojekte. Der Förderverein ist bemüht, dafür Unterstützung von Firmen einzuholen. Da ich wusste, dass Fielmann in zahlreiche Projekte im Natur- und Umweltschutz investiert, sowie Kindergärten und Schulen unterstützt, habe ich nachgefragt“, so Dorn. Und Fielmann signalisierte sofort Zustimmung. „Ich habe von den tollen Naturpojekten der SaM berichtet. Die fand das Unternehmen so toll, dass es eine Spende von 90 Bäumen zugesichert hatte“, erzählt die Vorsitzende. Mit dem Bürgermeister Hans-Jürgen Lütje wurde besprochen, wo diese gespendeten Bäume im Gemeindegebiet gepflanzt werden könnten. Der ausgewählte Pflanzstreifen befindet sich an einem Fußweg im Neubaugebiet „Neuenkoog“. Heike Dorn erläutert: „Da es ein Fußweg zum Deich ist, nutzen ihn im Sommer viele Gäste.“ Ob und wie die SaM auch hier weitere Info-Schilder ihrer „Via Natura“ aufstellen darf, um auf die vielfältige Projektarbeit der Schule zum Schutz der Natur aufmerksam zu machen, wird noch geklärt.

Für ihren Projekttag an der frischen Luft hatten die Kinder sich warm angezogen und Verpflegung sowie eigene Arbeitsgeräte mitgebracht. Schnell zeigte sich, dass es anstrengend ist, ein Loch zu graben, das tief genug ist, um den Wurzelballen des Baums aufzunehmen. Denn in den tieferen Schichten war der Boden sehr lehmig. Hier halfen nach vorheriger Absprache mit Manfred Hein vom Bauhof freundlicherweise drei Mitarbeiter der Gemeinde. Außerdem schlugen sie Pfähle ein, um die jungen Bäume vor Sturmschäden zu schützen. Am Ende waren alle sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Schulleiter Kurt Siemund, der stellvertretende Schulleiter Kai Giese und Heike Dorn kamen vorbei, um die Arbeit der Kinder und den kleinen neuen „Schulwald“ zu bestaunen.

Text: Claudia Brandt

Fotos: Claudia Brandt, Heike Dorn