Viertklässler begeistert vom Projekt „English in Action“

Förderverein der Schule am Meer ermöglicht eine Woche intensiven Englischunterricht

 

Aufgrund der Folgen des Brandschadens vom Neujahrsmorgen arbeiten Schulträger und Schule im Moment besonders eng zusammen, um Woche für Woche nach Lösungen zu suchen, wie und wo Unterricht für die Grundschüler stattfinden kann. Dank der Unterstützung seitens der Feuerwehr, der Kirchengemeinde, des Fördervereins und der W.I.B. sowie vieler weiterer Freunde und Förderer der Schule am Meer (SaM) ist diese schwierige Aufgabe stets gelungen. Eine außergewöhnliche Woche durften nun die Viertklässler erleben.

Die Muttersprachler Christelle und Samuel-Jay Bouwer, genannt Sam, sowie Sonja Stellmann, die 12 Jahre in London gelebt hat, unterrichteten die Kinder eine Woche lang in Englisch. Die drei Englischlehrer sind tätig an der Sprachschule „Planeo“ in Hannover. Räumlichkeiten wurden im Watt’n Hus zur Verfügung gestellt. Altersgerecht fand nicht etwa Frontalunterricht statt. Die Kinder lernten die ersten Begriffe und Sätze mit allen Sinnen: Es wurde gesprochen, gesungen, getanzt und gebastelt. Das Hauptthema der Woche hätte für eine Nationalpark-Schule passender nicht sein können: Pollution (Umweltverschmutzung). Am letzten Tag präsentierten die Kinder ihren Eltern, was sie in nur einer Woche gelernt haben. Es war beeindruckend, wieviel Grundwissen sich die Schülerinnen und Schüler in so kurzer Zeit angeeignet haben. Darüber hinaus sind echte Freundschaften entstanden, so dass es allen schwer fiel, die drei englischsprachigen Gäste am letzten Tag zu verabschieden. Andrea Vanselow, Leiterin des Grundschulteils, dankte Heike Dorn vom SaM-Förderverein herzlich, dass durch die finanzielle Unterstützung und nicht zuletzt das persönliche Engagement der Vorsitzenden so ein besonderes und zugleich wertvolles Erlebnis möglich wurde. „Ihr habt es toll gemacht! Ganz viel gelernt habt ihr“, so Dorn am Ende der Präsentation.

Text: Claudia Brandt

Fotos: Claudia Brandt