Von Kindern für Kinder: Grundschüler machen einen Büsum-Reiseführer

Die Grundschüler der 3b haben im Rahmen des Sachunterrichts gemeinsam mit Referendarin Finja Stuertz einen Kinder-Reiseführer für Büsum erstellt. Mit der fertigen Broschüre im Gepäck hat eine Delegation der 3b Tourismuschef Olaf Raffel und seine Kollegin Marianne Hanke (Marketing) im Watt’n Hus besucht, um die fertige Arbeit zu präsentieren. Isa Guse, Leonie-Henrike Meier, Zoey Rohde, Finn Aaron Ehlers und Jorick Scholz kamen in Begleitung der Referendarin.

22 Seiten umfasst das Werk, an dem die Kinder drei Wochen arbeiteten. Es beinhaltet lediglich Attraktionen, die interessant sind für Kinder und aus diesem Grund von Finja Stuertz vorgeschlagen wurden. Die Idee zu diesem Projekt entstand, nachdem die Klasse einen Brief von Viertklässlern aus Zarpen erhalten hatte. Die Absender baten um kindgerechte Infos über Büsum. So schrieben die Büsumer Grundschüler nicht nur einen Antwortbrief sondern bastelten sogar einen eigenen Reiseführer. Auf die Fragen von Olaf Raffel und Marianne Hanke waren die Schüler gut vorbereitet und erzählten, wie der Reiseführer entstanden ist. In Gruppen erforschten die Kinder Büsum. Um kleine Texte zu jeder Attraktion zu erstellen, nutzten sie das Internet, Flyer und brachten auch ihre eigenen Erfahrungen mit ein. Außerdem wurden die einzelnen Sehenswürdigkeiten gemalt. Für das fertige Layout wurden die handschriftlichen Originale und die Bilder gescannt und zusammengefügt. Durch die Arbeit an der Broschüre haben die Kinder sehr viel über Büsum gelernt. Nach Erstellung des Reiseführers stellten die einzelnen Gruppen ihre Attraktionen in einer Präsentation den anderen vor. Marianne Hanke fragte die Grundschüler, ob es tolle Sachen in Büsum für Kinder gibt. Leonie-Henrike Meier: „Eigentlich ganz cool.“ Ihr Mitschüler Finn Aaron Ehlers stimmte ihr zu: „Ich sag‘ nur ein Wort: nice.“ Olaf Raffel sprach der 3b ein großes Lob aus. „An alles gedacht habt ihr, sogar ein Inhaltsverzeichnis und die drei top Empfehlungen“, sagte er. Die Schüler schenkten ihm zwei Exemplare. Als Dankeschön gab es auch vom Tourismuschef kleine Geschenke. Am Ende des Gesprächs wurden erste Überlegungen angestellt, wie diese Broschüre mit Unterstützung der TMS Büsum anderen kleinen Büsum-Gästen zugänglich gemacht werden könnte.

Text und Fotos: Claudia Brandt

Frühlingsball: Die Fotos sind fertig!

Der Fotograf Ole Johannsen hat eine Auswahl seiner Fotos zur Verfügung gestellt. Zur Ansicht und zum Download bitte nachfolgenden Link in ein neues Browserfenster kopieren:

https://www.dropbox.com/sh/y6q1aozqa8570bs/AAAGubRa333oyb5nJFz3btAVa?dl=0

 

Foto: Ole Johannsen

 

Great job: Siebtklässler schließen Englisch-Intensivkurs mit Erfolg ab

Vier Muttersprachler erteilten den Siebtklässlern der Büsumer Schule am Meer (SaM) im Rahmen des Projekts „English in Action“ in der vergangenen Woche qualifizierten Englischunterricht. Dank der großzügigen Unterstützung durch die Gemeinde Büsum sowie durch den Förderverein entstanden für die Eltern der Schüler keine Kosten. Leyla McWilliam (Brighton), Cathy Taylor (London), Oliver Tulk (Südengland) und Donal Considine (Irland) unterrichteten die Schüler eine Woche lang komplett auf Englisch. Lediglich in der Gruppenarbeit war es erlaubt, untereinander Deutsch zu sprechen.

„Die Schüler haben große Fortschritte gemacht und trauten sich, Englisch zu sprechen“, berichtete Donal Considine am letzten Tag. Die vier Lehrkräfte sind für „English in Action“ viel auf Reisen. So vermitteln sie ihre Muttersprache u.a. in Österreich, Deutschland, Belgien, Italien, Serbien, in der Schweiz sowie auch in Russland und sogar China.Zum Abschluss gab es von jeder Arbeitsgruppe eine Präsentation zu ganz unterschiedlichen Themen (u.a. Star Wars, Landeskunde, Sport) und witzige Shows mit Verkleidung und Tanz. Jeder Schüler erhielt ein Teilnahmezertifikat und ein Armband. Siebtklässler Merten Mel Grallert zeigt sich zufrieden mit dem Verlauf der Woche: „Die Woche ‚English in Action‘ hat mir sehr gut gefallen, obwohl ich am Anfang etwas skeptisch war, ob ich alles verstehen würde, weil man ja nur Englisch spricht. Aber die netten Englischlehrer haben auf lockere und witzige Art versucht, die Englischkenntnisse zu verbessern, und wir alle hatten viel Spaß.“

Text und Bilder: Claudia Brandt

Handballwoche an der Grundschule

Die Handballwoche für alle Grundschüler an der Schule am Meer hat schon Tradition. Eine Woche lang erhält jede Klasse zwei Stunden Handball-Unterricht durch die ausgebildeten und lizenzierten Trainer der Ballschule. Krönender Abschluss ist ein Turnier, auf dem die Kinder das Erlernte anwenden können. Neben der Ballschule, von der bereits berichtet wurde, ist dies eine hervorragende Möglichkeit, die Kinder nicht nur für den Handballsport zu begeistern. Vielmehr geht es darum, mehr sportliche Aktivität und Geschicklichkeit zu fördern.

Acht Mitglieder vom TSV Büsum und der Ballschule, darunter auch Björn Harnack, Handballobmann des Vereins, und die ehemalige SaM-Schülerin Karina Mader, führten das Abschluss-Turnier durch. Alle Teilnehmer erhielten am Ende eine Urkunde. „Ich bin begeistert, wieviel ihr schon durch die Ballschule gelernt habt“, sagte Harnack zu den Schülern nach dem Schlusspfiff und fügte hinzu: „Wir freuen uns über jeden, der jetzt auch Handball beim TSV spielen möchte.“ Spaß und Spiel und nicht etwa verbissener Ehrgeiz standen in der Handballwoche im Vordergrund, daher ging es beim Turnier nicht um Sieger und Platzierte. Nicht jeder ist sportlich, deshalb war es beim Training Aufgabe des Ballschul-Teams, selbst kleine Fortschritte zu loben und möglichst auf das Können jedes Schülers einzugehen. Janne Lahrssen, einer der Ballschul-Trainer, wusste zu berichten, dass in diesem Alter die Kinder besonders gern im Tor stehen. Ansonsten ging es um grundsätzliche Fertigkeiten wie Prellen, Fangen, Werfen und Passen.

Text und Bilder: Claudia Brandt

Viertklässler machen mit beim Zeitungsflirt

Die Klassen 4a und 4b der Büsumer Schule am Meer nehmen teil am diesjährigen Schulprojekt „Zeitungsflirt – Zeitung entdecken“ von Boyens Medien in Kooperation mit dem Fachverlag Pro Media und der Abfallwirtschaftsgesellschaft Dithmarschen (AWD). Alle zwei Jahre wird das Projekt angeboten. In diesem Jahr beteiligen sich rund 1.600 Schüler von 72 Dithmarscher Schulklassen. Alle teilnehmenden Klassen erhalten vier Wochen lang die „Dithmarscher Landeszeitung“ (DLZ) als Klassensatz.

Redakteurin Gesine Groll hat die Viertklässler der Schule am Meer (SaM) bereits besucht. Sie hat von interessanten Erlebnissen aus ihrem Job berichtet, unzählige Fragen der Kinder beantwortet und Gruppenbilder für die DLZ gemacht. In der 4b von Doris Hahn bekommen die Schüler täglich zu Beginn der Stunde einige Minuten Zeit, in ihrem persönlichen Exemplar der DLZ zu blättern und sich mit einem Artikel genauer auseinander zu setzen, der von besonderem Interesse ist. Danach berichten sie ihren Mitschülern davon. Als Hausaufgabe müssen sie ebenfalls einen Artikel auswählen und bestimmte Fragen dazu beantworten. Zusätzlich pflegen die Schüler einen Ordner mit den Artikeln, die sie ausgeschnitten und eingeklebt haben. Besonders beliebt ist die Rubrik Sport und die Kinder-Nachrichten. Für Klassenlehrerin Doris Hahn ist das Projekt wertvoll, da die Schüler den Aufbau einer Tageszeitung kennenlernen und lernen, sich auf komplexe Sachverhalte zu konzentrieren. Schülerin Lis Thiessen ist mit Freude dabei und schildert ihren persönlichen Eindruck: „Mir macht der Zeitungsflirt Spaß, weil ich gerne lese und interessante Dinge über die Welt erfahre. Ganz besonders hat mir die Kinderseite gefallen, da wird alles so toll erklärt.“

 

Text: Claudia Brandt, Lis Thiessen

Fotos: Claudia Brandt, Jens Thiessen