Die Schule am Meer wird zukünftig den neunjährigen Bildungsgang des Gymnasiums (G9) anbieten. Dieses Bildungsangebot gilt für die Schülerinnen und Schüler, die sich im laufenden Schuljahr in der fünften Jahrgangsstufe befinden.

 

 

Schule am Meer dankt W.I.B. und Förderverein

Die Schule am Meer (SaM) ist dankbar, gleich zwei starke Partner zu haben, die auch in 2018 viele Anschaffungen und Aktivitäten durch großzügige Spenden und unermüdliches Engagement ermöglicht haben. Dr. Ulrich Bleckwehl, Schulleiter der Schule am Meer, spricht beiden Partnern für die Unterstützung seinen Dank aus und schlussfolgert: „Die guten Dienste der W.I.B und des Fördervereins für die Schule am Meer sind bürgerschaftliches Engagement im beste Sinne.“

Die „Wirtschaftsinitiative Pro Schule Büsum“ (W.I.B.) ist ein Verein mit rund 60 Mitgliedern. Dazu gehören lokale Unternehmen sowie auch Privatpersonen. Erster Vorsitzender ist Jens Thiessen von der Nordseefarm in Büsumer Deichhausen. Die W.I.B. versteht sich als Bindeglied zwischen Wirtschaft und Schule und setzt sich für den Erhalt und die Förderung des kleinen Schulstandorts, an dem alle Abschlüsse erworben werden können, ein. Hintergrund ist der Fachkräftemangel, der vermutlich in Zukunft noch gravierender wird. Ziel ist es dabei, eine gute Schulausbildung in Büsum zu fördern und im Anschluss die Schulabgänger mit attraktiven Ausbildungsangeboten und Jobmöglichkeiten im Ort zu halten. Für die W.I.B. ist der Erhalt des Schulstandorts von enormer Bedeutung. Jens Thiessen meint: „Eine Schule vor Ort ist nicht nur von Vorteil für die Einwohner. Um stets qualifizierte Auszubildende zu finden, ist eine eigene Schule wichtig. Darüber hinaus hängt gute Bildung auch mit guter Ausstattung zusammen.“ Mit den Spenden der W.I.B. konnte eine Vielzahl sinnvoller Anschaffungen getätigt werden: Beachtliche 25.000 Euro waren es für die Ausstattung der Biologie-, Physik- und Chemieräume, 1.500 Euro für den Druck und die Verteilung der Schulbroschüre, 725 Euro Zuschuss für die England-Fahrt der Achtklässler, 80 Euro Kosten für einen Fotografen, 300 Euro für das Projekt „Punktlandung“, 477 Euro Buskosten für die Fahrt zur Nordjob, 54,30 Euro Druckkosten, 416,48 Euro Druckkosten für das Bienenprojekt, 40 Euro für den Colmar-Austausch, 736,53 Euro für Möbel für die Fünftklässler, 150 Euro Übernachtungskosten für einen externen Referenten. Seit der Gründung im Jahr 2014 hat die W.I.B. die SaM mit rund 90.000 Euro einen großen Schritt vorangebracht.

Zum Förderverein der SaM gehören die Eltern aller drei Schulteile. „Eltern bewegen viel für unsere besondere Schule, denn dank kleiner und großer Spenden können wir häufig schnell und unkompliziert unterstützen“, sagt Heike Dorn, Vorsitzende des Fördervereins. In diesem Jahr kamen Spenden von über 30.000 Euro zusammen, die für besondere Lehrmaterialien und Projekte eingesetzt werden konnten: Werkzeuge fürs Bildhauen, Fachschaft Kunst (3.600 Euro), Thermometer, Pipetten, Labormaterialien, Fachschaft NaWi (1.500 Euro), Klasse 2000 „Stark in der Grundschule“, Patenschaft 3a und 4a (420 Euro), Ernährungsführerschein, Grundschule (600 Euro), Buchpreise für engagierte und sehr gute Schüler (680 Euro), Englandfahrt des 8. Jahrgangs (1.170 Euro), Ausflug „Klimahaus“, Bremerhaven, Klasse 7c und 8b (290 Euro), Kanutour Klasse 8c (260 Euro), Hamburg-Ausflug, Klasse 8a (185 Euro), Waldspiele, Burg, 6. Jahrgang (510 Euro), „Coastal Cleanup“, Fahrtkosten nach Hedwigenkoog (92 Euro), Welttag des Buches, Klassen 1 bis 4 (516 Euro), VHS-Projekt „Punktlandung im Beruf“ (500 Euro), Schulfest Grundschule sowie 5.–7. Jahrgang (4.180 Euro), Projekt „Genderpädagogik“, Schulsozialarbeit (300 Euro), Schlaginstrumente, Grundschule (830 Euro ), Werkbänke, Fachschaft Technik (6.000 Euro), Materialien und Geräte, Fachschaft Physik (5.900 Euro ), Heizplatten und Waagen, Fachschaft Chemie (1.400 Euro), Kühlschrank, Fachschaft Sport (400 Euro), Coaching „Sicher in Prüfungen“, Schulsozialarbeit (750 Euro). Die Vorsitzende des SaM-Fördervereins ist sich sicher, dass noch viel mehr erreicht werden könnte. „Unser Ziel ist es, alle Eltern für den Förderverein zu gewinnen“, so Heike Dorn. „Etwa die Hälfte fehlt noch.“

Text: Claudia Brandt

Bilder: Claudia Brandt, Kai Giese, Kerstin Pantel

 

Dritter akademischer Vormittag in der SaM

Professor Dr. Bernd Eisenstein und Team von der FH Westküste zu Gast in der Büsumer Schule

Zum dritten Mal ist es der Schule am Meer gelungen, einen interessanten Referenten für den akademischen Vormittag zu gewinnen. Dieses Mal ging es um das Thema Tourismus. Dazu gestalteten Professor Dr. Bernd Eisenstein sowie Patricia Thaden und Timo Nienhörster von der Studiengangskoordination eine gelungene Unterrichtseinheit für die Schüler der Klassen EOa (gesellschaftswissenschaftliches Profil), Q1a und Q1b. Eisenstein ist der Leiter des Instituts für Management und Tourismus (ITM). Thaden und ihr Kollege Nienhörster sind in Voll- bzw. Teilzeit bei der FHW beschäftigt und arbeiten nebenbei an ihrem Master.

Zunächst machte sich die Delegation der FHW gemeinsam mit den Schülern Gedanken zur Fragestellung „Tourismus – Was ist das?“ Es wurden unter Einsatz einer sogenannten Echtzeit-App Gründe zusammengetragen, warum man reist: Spaß, Entspannung, Kultur, Natur, Sonne. Anschließend sollten die Kriterien erarbeitet werden, die den Begriff „Tourismus“ ausmachen, sowie Motivationsgründe definiert werden, warum die Deutschen reisen.

Im zweiten Teil des Vormittags wurden die Schüler in sechs Arbeitsgruppen eingeteilt und erarbeiteten Präsentationen zu unterschiedlichen Fragen und Aufgabenstellungen zum Themenkomplex „Tourismus in Büsum“. Die Ergebnisse wurden im dritten Teil präsentiert. Dazu war Olaf Raffel, Geschäftsführer der Tourismus Marketing Service Büsum GmbH, der Einladung der SaM gefolgt und hörte sich interessiert die Ergebnisse der Schüler an. Zu den Aufgabenstellungen gehörten u.a. die Entwicklung eines neuen Events, eines Logos, eines Maskottchens, die Neugestaltung der Hauptpromenade und eine Kurzvorstellung der Destination Büsum auf einer Tourismusmesse. Das Team der FH Westküste und Tourismuschef Raffel zeigten sich beeindruckt von den präsentierten Ergebnissen, die die Schüler in so kurzer Zeit erarbeiteten. Lobende Worte fand Professor Dr. Eisenstein auch für die Schulleitung: „Der akademische Vormittag ist ein tolles Format!“ Für Olaf Raffel war es spannend, die Destination Büsum aus Sicht der jungen Leute zu erfahren. Insbesondere das vorgeschlagene Party-Schiff „Die wilde Hilde“ fand er sehr passend. Viele andere Ideen brachten ihn zum Schmunzeln. Dies aus unterschiedlichen Gründen. Zum einen stellte er heraus, dass einige Wünsche der jungen Leute schon umgesetzt wurden in Büsum, zum anderen sah er manches kritisch, zum Beispiel das Maskottchen „Captain Korn“.

Für alle Beteiligten war der diesjährige akademische Vormittag wieder ein voller Erfolg. Die FH Westküste kommt gerne wieder zur Schule am Meer. Schulleiter Dr. Ulrich Bleckwehl möchte mit diesem Format aufzeigen, dass Wissenschaft Spaß macht, und die Schüler dafür begeistern, selbst wissenschaftlich tätig zu werden.

Text und Fotos: Claudia Brandt

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