Die Schule am Meer wird zukünftig den neunjährigen Bildungsgang des Gymnasiums (G9) anbieten. Dieses Bildungsangebot gilt für die Schülerinnen und Schüler, die sich im laufenden Schuljahr in der vierten Jahrgangsstufe der Grundschule befinden.

Känguru der Mathematik

Auch dieses Jahr kam das Mathematik-Känguru zur Schule am Meer in Büsum. Im Gepäck hatte es für 100 Schülerinnen und Schüler 30 (in der Grundschule 24) interessante Aufgaben, die zum Denken und Grübeln anregten. Als Preis gab es für jeden Teilnehmer eine Urkunde mit der erreichten Punktzahl und ein kleines Knobelspiel.

Die Jahrgangssieger waren in Klasse 3: Amanda Freitag (66,00), Klasse 4: Sophia Wilken (88,75), Klasse 5: Nicki Scholz (76,25), Klasse 6: Finn Claussen (87,50), Klasse 7: Thorian Kleinophorst (85,00), Klasse 8: Linus Bruhn (85,75) und Klasse 9: Leonie Johannsen (78,25).

Ein T-Shirt für den weitesten Sprung (die meisten in Folge richtig gelösten Aufgaben) erhielten in der Grundschule Anna Sophie Estevam Freudenberg und in der Sekundarstufe Linus Bruhn.

Text und Bild: Johannes Hagen

Gefahren in den sozialen Netzwerken

Jugendschutzbeauftragter Gerd Manzke referiert an der SaM

Am 7. Juni 2018 besuchte Gerd Manzke vom Kreis Dithmarschen eine siebte und eine achte Klasse der Schule am Meer. Trotzdem die Jugendlichen von heute sich als „Digital Natives“, das bedeutet als Personen, die mit allen digitalen Technologien vertraut sind, sehen, tappen viele häufig in Fallen. Manzke gibt regelmäßig Seminare für Schüler, Eltern und Lehrer zu den Themengebieten Medien und Jugendschutz. Im lockeren Dialog mit den Jugendlichen fragte er nach der Nutzung der sozialen Netzwerke und Messenger Dienste. Er sprach über Regeln, die es gibt und die man beachten sollte. Außerdem verwies er auf die zum Teil empfindlichen Geldstrafen, die demjenigen drohen, der illegal Dateien herunterlädt. Generell mahnt der Jugendschutzbeauftragte zur Vorsicht. Bei Altersbeschränkungen sollte nicht gelogen werden, Fotos sollten mit Bedacht veröffentlicht werden und AGBs von Plattformen sollte man sich durchlesen, bevor man ein Häkchen setzt. Zu den besprochenen Themen gehörte auch der Umgang von WhatsApp, Facebook und Co. mit den eigenen Daten. Insgesamt warb er für einen netteren, respektvollen Umgang mit einander in der digitalen Welt und sprach sich ausdrücklich gegen Mobbing und „Hater"-Kommentare aus. Die Schüler hatten immer wieder Gelegenheit, Dinge zu hinterfragen oder den anderen von den eigenen negativen Erfahrungen zu berichten.

Text und Foto: Claudia Brandt

Skulpturen nach dem Vorbild von Niki de Saint Phalle

Künstlerin Inge Nagel unterstützt Drittklässler bei großem Kunstprojekt

Die Schüler der dritten Klassen haben an zwei Schultagen im Rahmen eines Kunstprojekts eigene Skulpturen gefertigt. Angeleitet wurden sie von der Künstlerin Inge Nagel aus Büsumer Deichhausen. Unterstützt wurde das „Bildungskette Büsum-Wesselburen Skulpturenprojekt“ von dem Verein Volkshochschulen in Dithmarschen e.V. als Projektträger, von Petra Giese von der Bildungskette Amt Büsum-Wesselburen und von Musikpädagogin Irina Kan-Junge. Gefördert wurde es von der AktivRegion Dithmarschen e.V. und dem Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume.

In Vorbereitung auf die kreativen eigenen Werke besuchten die Schulklasse 3a und 3b die Malerei Busch, wo sie viel über das Berufsbild und Farben lernten. Einen zweiten Ausflug unternahmen die Kinder nach Büsumer Deichhausen. Dort besuchten sie die Künstlerin Inge Nagel. Schon vor Ankunft in ihrem Haus waren die Schüler sehr gespannt, wie eine Künstlerin lebt und arbeitet. Inge Nagel hat sich viel Zeit genommen und den Kindern ihre Werke gezeigt. Alle staunten, dass man sogar mit den Resten von Grillkohle tolle Bilder malen kann. Außerdem zeigte die Künstlerin den Drittklässlern, wie man selbst Skulpturen fertigen kann und welche Materialien sich zur Stabilisierung im Inneren eignen. Voller Ideen und Vorfreude auf ihre eigenen Kunstwerke kehrten die Nachwuchs-Künstler zur Schule zurück. Als letzten Schritt der Vorbereitung befassten sich die zwei Schulklassen mit den Werken der französisch-amerikanischen Künstlerin Niki de Saint Phalle. Sie ist unter anderem bekannt geworden durch ihre „Nanas“: Bunt bemalte Skulpturen aus Wolle, Stoff, Draht und Pappmaschee, die vor allem durch ihre opulente Oberweite und ein ebenso opulentes Hinterteil auffielen.

Die Skulpturen entstanden an zwei Schultagen. Am ersten Projekttag wählten die Kinder Materialien aus, halfen bei der Herstellung von Pappmaschee und formten mit ihren Händen eine eigene Skulptur. Das war nicht leicht. Schnell stellten die Schüler fest, dass es oftmals viel Geduld kostet bis eine Skulptur endlich steht. Wenn trotzdem das eine oder andere Werk einstürzte und neu aufgebaut werden musste, zeigten die Mitschüler, dass sie teamfähig sind und einander helfen. Danach vergingen einige Tage, denn die Skulpturen mussten trocknen. Die bunte Bemalung und Verzierung der Skulpturen war die Aufgabe des zweiten Projekttages. An beiden Tagen war Inge Nagel in der Grundschule, um den Schülern Tipps zu geben und bei Bedarf mitzuhelfen.

Die Ausstellung der Skulpturen am 8. Juni 2018 bildete den krönenden Abschluss der fleißigen Künstler. Die dritten Klassen hatten dazu die anderen Grundschulklassen mit ihren Klassenlehrerinnen sowie Familienangehörige eingeladen. Schulleiter Dr. Bleckwehl begrüßte alle in der Aula. Anschließend gab es von den Schülern eine kleine Einführung zu den „Nanas“ und Niki de Saint Phalle. Dass Kunst und Musik gut zusammenpassen, demonstrierten zwei Schüler, die ein Stück auf Violine spielten. Ihre Kenntnisse erworben haben sie im Violinenunterricht mit Joanna Klug von der Dithmarscher Musikschule. Vor Eröffnung der Ausstellung dankten die Schüler und ihre Lehrerinnen allen Unterstützern dieses Projekts und Inge Nagel. Die Künstlerin lobte die Kinder. Ihrer Meinung nach ist die Arbeit an einer eigenen Skulptur wertvoll, denn in der heutigen Zeit beschäftigen sich Kinder viel zu wenig damit, etwas mit den eigenen Händen zu formen. Daher versprach sie, auch in Zukunft an der Grundschule bei Kunstprojekten mitzuwirken.

Text: Claudia Brandt, Doris Hahn

Bilder: Claudia Brandt, Britta Lehmusvirta

 

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