Aktuelle Mitteilungen

Liebe Schulgemeinschaft,
ab dem 02.11.2020 wird die Mund-Nasen-Bedeckungspflicht für die weiterführenden Schulen verlängert.
Für die Grundschulen gelten besondere Bedingungen, über die wir Sie hier und/oder vor Ort informieren werden.
Für die Schulen gelten die AHA+L-Regeln (Abstand – Hygiene – Alltagsmaske + Lüften).
Es gilt weiterhin für alle Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klassenstufe ergänzend zu unserem Hygienekonzept:
  • Das verbindliche Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Unterricht und in den Pausenbereichen.
  • Auf die Bedeckung kann unter Aufsicht der Lehrkräfte verzichtet werden, wenn ein Mindestabstand von 1,5m zu anderen Personen eingehalten wird. Dies bezieht sich auf den Sportunterricht und auf den Aufenthalt im Freien, insbesondere in den Pausen.
Für unsere beiden Standorte gilt:
  • Zusätzlich zu den Pausen wird während des Unterrichts alle 20 Minuten für ca. 3 bis 5 Minuten stoß- und quergelüftet.
Bitte denken Sie daran, dass die Schülerinnen und Schüler der Witterung entsprechende Kleidung tragen. Für den Sportunterricht, der in der Regel weiterhin draußen stattfinden soll, gilt Entsprechendes. Zusätzlich sollte Ersatzkleidung mitgeführt werden.
CO2-Sensoren haben wir gekauft, aufgrund der starken Nachfrage hat sich die Lieferung verzögert. Sobald die Geräte vor Ort sind, werden sie als Indikator für das Lüften genutzt.
Wir werden vorsichtig mit der aktuellen Lage umgehen und Sie hier entsprechend informieren.
Viele liebe Grüße
Kurt Siemund
- Schulleiter -

Beginnend mit dem 09.11.2020 werden wir innerhalb der Schule an der Otto-Johannsen-Straße für mehrere Wochen das Fernlernen einüben. So haben die Lehrkräfte und die Schülerschaft die Möglichkeit ihre Fähigkeiten auszuloten. Alle Schülerinnen und Schüler sollten immer daran denken, ihre entsprechenden Passwörter parat zu haben.

News

„Breakout“ im Biologieunterricht

Neue Unterrichtsmethode verfestigt spielerisch Lernstoff

 

Viele Wochen Vorbereitungszeit hat es Biologielehrerin Jessica Heinrich von der Schule am Meer gekostet. Gleich nach den Herbstferien testete sie erstmalig ein für deutsche Schulen noch recht neues Unterrichtskonzept: Ein „Breakout Game“. Die Methode ist dem „Escape Room“ nachempfunden. Dabei handelt es sich um ein Abenteuerspiel, was die Teilnehmer in eine bedrohliche Situation versetzt, aus der sie nur durch Lösung eines Rätsels und unter Zeitdruck herauskommen.

Zu Beginn des Biologieunterrichts erhielten die Schülerinnen und Schüler der Q2b ein Einstiegsszenario: Weltweit kommt es zu einem Anstieg von Gewaltausbrüchen, Wissenschaftler machen dafür eine Gen-Mutation verantwortlich und suchen nach einem Weg, die sog. MAOA-Gene auszuschalten. Ein japanisches Forscherteam steht kurz vor dem Durchbruch, die Menschheit zu retten. Doch bevor sie finale Tests durchführen können, wird das Labor überfallen. Die Forscher sind spurlos verschwunden, haben jedoch zuvor ihre bisherigen Ergebnisse versteckt.

Die Q2b muss fünf biologische Rätsel, basierend auf dem aktuellen Unterrichtsstoff, lösen. Die richtige Lösung ergibt jeweils den Code für die Öffnung eines Zahlen- bzw. Buchstabenschlosses. Zuletzt öffnen sie eine Holzbox, in der sie Schokolade und eine Danksagung finden, dass sie die rettenden Forschungsergebnisse gefunden haben.

Jessica Heinrich ist zufrieden mit dem Verlauf ihres ersten „Breakout Games“ im Klassenzimmer und ist sich sicher, es noch mit weiteren Klassen zu probieren. „In den USA ist diese Methode viel populärer als bei uns“, berichtet sie und fügt hinzu: „Der Klassenzusammenhalt wird gefördert, außerdem prägt sich das Gelernte sehr gut ein.“ Die Schülerinnen und Schüler bewerten die Unterrichtsmethode ebenfalls positiv. „Ich fand es abwechslungsreich. Wenn man was nicht wusste, hatte man in der Gruppe jemanden, der einem helfen konnte“, meint Marco Wiegand.

Text und Fotos: Claudia Brandt

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Büsumer Grundschule beteiligt sich erneut an Küstenputz-Aktion

Mit zahlreichen Projekten stellt die Schule am Meer unter Beweis, dass ihr der Umweltschutz am Herzen liegt. So kümmern sich beispielsweise Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrer um den Schutz von Wildbienen, pflanzen Bäume oder setzen sich gegen die Vermüllung der Meere ein. Passend dazu führte der Grundschulteil wie schon im Vorjahr eine eigene Aktion anlässlich des „International Coastal Cleanup Day“ durch. Dazu wanderten die dritten und vierten Klassen in Begleitung einiger Lehrkräfte von der Familienlagune in Richtung Stinteck, um den Deich von Müll zu befreien.

 

„Wir waren leider echt erfolgreich. Die Kinder haben allein einen blauen Müllsack voll mit Angelschnüren, Netzresten und Tauwerk gesammelt. Außerdem fanden sie etliche PET-Flaschen, Zigarettenkippen, Styropor, Plastikplanen, Haushaltsartikel, aber auch etliche Hundekotbeutel, die falsch entsorgt worden sind“, berichtet Andrea Vanselow, Leiterin des Grundschulteils. Der Müll wurde genau sortiert, gewogen und erfasst. Diese Aufgabe übernahm die 4a, damit die Ergebnisse aus der Sammelaktion an die „Kieler Forschungswerkstatt“, die solche Aktionen in Schleswig-Holstein koordiniert, übermittelt werden konnten. Obwohl die Aktion einen ernsten Hintergrund hatte, brachte eine kleine Anekdote die Teilnehmer zum Lachen. „Am lustigsten fanden die Kinder, dass sie mehrere Schuhe gefunden haben und dass zufällig Urlauber vorbei kamen, die auf unserer Sortierplane die Schuhe ihrer Kinder entdeckten. Sie nahmen diese dann auch gleich mit“, erzählt die Grundschulleiterin. Die Büsumer Grundschülerinnen und Grundschüler sind für das Thema Müll an Stränden und im Meer in besonderer Weise sensibilisiert. Im Rahmen eines Kunstprojekts mit Künstlerin Inge Nagel sowie mit Unterstützung von Heike Dorn, Vorsitzende des SaM-Fördervereins, haben die Kinder Strandmüll gesammelt, sich mit der Verrottungsdauer einzelner Fundstücke auseinander gesetzt und mit dem Müll eine große Bildcollage erstellt. Elemente dieser Collage und Informationen zur Verrottungsdauer einzelner Objekte zieren nun die Rückwände der Strandmüllsammelboxen am Büsumer Hauptstrand. Hier haben Strandbesucher fortan die Möglichkeit, selbst etwas für saubere Strände und Meere zu tun, indem sie ihre Fundstücke zur fachgerechten Entsorgung dort einwerfen.

 

Text und Fotos: Claudia Brandt

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Coffee Fairday 2019

Schüler und Lehrer von der SaM haben mitgemacht bei der längsten Kaffeetafel der Welt. Neben fairem Kaffee gab es selbstgemachten Kuchen in den Fairtrade-Farben, Muffins und faire Kekse. Natürlich haben unsere kleinen Bäckerinnen aus der Fairtrade AG auf faire Zutaten geachtet. Wir hatten eine schöne Mittagspause.

Fotocollage und Text: Claudia Brandt

 

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Laufen statt Pauken

Am 12. September beteiligten sich die Schülerinnen und Schüler sowie teilweise auch die Lehrkräfte der Schule am Meer (SaM) erneut am Laufabzeichen-Wettbewerb. Nachdem die Teilnahme in 2018 wetterbedingt abgesagt werden musste, ging es nun wieder rund auf der Watt’n Insel: Je nach Alter und Durchhaltevermögen liefen die Teilnehmer 15, 30, 60 oder sogar 90 Minuten. Neben dem Erwerb des Abzeichens gibt es dafür auch eine Schulnote.

Der Abiturjahrgang hatte sich wie schon in den Jahren zuvor für dieses Ereignis besonders kostümiert.

Das „AOK-Laufwunder“ ist ein Laufabzeichen-Wettbewerb für Schulen. Es handelt sich dabei um eine gemeinsame Aktion der AOK NordWest und des Bildungsministeriums und Leichtathletikverbänden von Schleswig-Holstein und Westfalen-Lippe. Damit sollen die Kinder und Jugendlichen für mehr Bewegung und den Ausdauersport begeistert werden. Diversen Studien zufolge bewegen sich die Kinder immer weniger, was vermehrt zu gesundheitlichen Problemen führen kann. Ausdauersport kann zu einem besseren Gesundheitsstatus beitragen. Doch die Teilnehmer lernen noch wesentlich mehr, zum Beispiel Ziele zu erreichen, Kräfte einzuteilen, Durchhaltevermögen unter Beweis zu stellen.

Text und Fotos: Claudia Brandt

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Plietsch!

Unsere Schülerinnen und Schüler gewinnen Wissensquiz gegen N-Joy Moderator

Das Wetter passte, das Wissen des SaM-Teams auch! Am Samstagnachmittag, kurz vor dem Mega-Event „N-Joy The Beach“ an der Büsumer Lagune, sollte es um Themen rund um den Nationalpark gehen. Die Schülerinnen und Schüler der SaM forderten den N-Joy-Moderator Jens Hardeland heraus, sich in Fragen rund um unseren Lebensraum zu stellen. Alle trafen sich bei einer Gitterbox für Treibgut, die unsere Grundschüler bereits im Mai mit einer Info-Tafel über die Abbauzeiten von Gebrauchsgütern versehen haben.

Quizmaster war Moderator Andreas Kuhlage. Er stellte neun knifflige Fragen, die eine PR-Agentur vorab in Zusammenarbeit mit dem TMS erarbeitet hatte. Für unser SaM-Team traten an: Zoey Rohde, Ida Guse und Yorick Scholz (alle 4b), Leif Bahnsen (9c), Jeanette Peters und Julius Dorn (beide Q1a).

Und wir wären keine gute Nationalparkschule, hätten wir nicht mit Abstand gewonnen!

Großen Glückwunsch den Siegern und ein herzliches Danke an die betreuenden Lehrkräfte Andrea Vanselow und Dr. Kirstin Poremba von der Schule am Meer sowie dem N-Joy-Team fürs Mitmachen.

Anhand der mitgebrachten Schautafeln stellte das SaM-Team die vielen verschiedenen Umweltaktionen der Schule vor, die die Moderatoren und Zuschauer staunen ließen: „Plietsch am Beach“, „Mut zur Wildnis - jede Blüte zählt“ sowie die „Meer plastikfrei – wir sind dabei“ in Kooperation mit einem Büsumer Supermarkt. Die Schülerinnen und Schüler machten zudem neugierig: „Weitere Aktionen sind in Planung.“ Dazu zählt auch das neue Projekt „Mut zur Wildnis - jeder Baum zählt“.

 

 

Und das waren die Fragen:

 

1. Büsum liegt direkt an der Nordsee und dem

Wattenmeer. Vor wie vielen Jahren wurde das Schleswig-Holsteinische

Wattenmeer zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt?

 

2. Müll ist ein großes Problem unserer Meere. Wie viel Müll

landet schätzungsweise jährlich in der Nordsee?

 

3. Strandbesucher können bei uns Treibgut in

Strandboxen entsorgen. Wie viele Treibgut-Boxen

stehen derzeit am Büsumer Strand?

 

4. Viele Strandbesucher denken, dass Obst- und Gemüsereste

ins Meer geworfen werden können, da sie schnell

verrotten. Wie lange dauert es, bis sich ein

Apfelgehäuse im Meer zersetzt hat?

 

5. Auch bei scheinbar unproblematischem Müll wie Holz

denken viele ähnlich. Wie lange dauert es, bis ein

Eisstiel aus Sperrholz im Meer verrottet?

 

6. Plastikmüll macht unseren Meeren enorm zu schaffen. Wie

viel Prozent des Mülls an und in der Nordsee besteht

aus Kunststoff?

 

7. Gerade kleine Gegenstände werden von Besuchern oft

versehentlich am Strand vergessen oder verloren. Wie

lange dauert es, bis der kleine Plastikdeckel einer

PET-Flasche im Meer verrottet?

 

8. Nicht nur das Thema Müll sondern auch der

verantwortungsvolle Umgang mit Wasser beschäftigt uns.

Am Büsumer Strand stehen Strandduschen, an denen das Trinkwasser

verschwendet wird. Wie viele Duschstationen stehen derzeit am Büsumer

Strand?

 

9. Nicht nur Plastikflaschen können unserer Umwelt schaden.

Auch Getränkedosen haben eine schlechte Klimabilanz.

Wie viele Getränkedosen wurden 2018 in

Deutschland verkauft?

 

Text: Heike Dorn

Fotos: Heike Dorn, KiPo

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