Liebe Schulgemeinschaft,
 
die Schule am Meer wünscht Ihnen Frohe Ostern.
 
Wie es mit dem Unterricht und den Testverfahren nach den Ferien weitergeht, erfahren Sie hier an dieser Stelle in der letzten Ferienwoche ab dem 14. April 2021.
 
Wie sind eine starke Gemeinschaft und werden es auch bleiben.
 
Viele liebe Grüße
Ihr Kurt Siemund
- Schulleiter -
 
Während der Ferien ist das Sekretariat in der Otto-Johannsen-Straße an folgenden Tagen von 10.00 bis 12.00 Uhr besetzt:
 
Dienstag, 06.04.2021     Freitag, 09.04.2021     Dienstag, 13.04.2021     Freitag, 16.04.2021
 
Telefonisch zu erreichen unter 04834/2350 oder
 
 

Schule am Meer (SaM) besiegelt neue Partnerschaft

 

SaM ist Partnerschule für das Projekt „Blütenbunt – Insektenreich“ geworden

Am 16.3.2021 hatte die SaM Besuch von der Projektleiterin Dr. Katrin Schöps vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und Norma Kujath, Deutscher Verband für Landschaftspflege e.V. (DVL). Dritter Initiator dieses Naturschutzprojekts ist die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein.

Dr. Katrin Schöps, Norma Kujath und Dr. Kirstin Poremba trafen sich zunächst auf dem Osterhof von Ibbo Schröder und besichtigten die ca.7000m² große Fläche, die Schröder über das Projekt zu einer dauerhaften artenreichen Blumenwiese aufwerten möchte. Norma Kujath wird für diese Fläche eine spezielle Samenmischung bereitstellen, die im Herbst ausgesät wird. Die mehrjährigen Blühwiesen werden ein- bis zweimal im Jahr gemäht und beinhalten 30 bis 40 Arten von heimischen Wildkräutern und –gräsern, die unterschiedlichen Insekten als Nahrung dienen und die Überwinterung der Insekten sichern. Die Biodiversität wird somit in Flora und Fauna enorm bereichert. Das anfallende Heu kann als Futter, zum Beispiel für Schafe, verwendet werden.


Die Kolleginnen und Kollegen der SaM können in den nächsten Jahren allein mit ihren Schülerinnen und Schülern auf dem Osterhof Insektenforschung betreiben oder mit Experten vom IPN ihre Artenkenntnisse und das biologische Wissen erweitern. „Ohne Insekten geht es nicht!“, mahnte Dr. Kirstin Poremba. Insekten sind Bestäuber für Gemüse und Obst und dienen zusätzlich in allen Metamorphose-Stadien als Nahrungsquelle für zahlreiche andere Arten wie zum Beispiel Singvögel und Kleinsäuger. Die Basis der Nahrungsketten und damit der Nahrungsnetze werden somit langfristig stabilisiert.

Im Anschluss ging es zur Ortsbegehung zum Forschungs- und Technologiezentrum Westküste (FTZ), wo Dr. Klaus Vanselow und Jörn Köppen vom FTZ sowie Manfred Hein vom Bauhof Büsum die Delegation schon erwarteten. Dr. Katrin Schöps und Norma Kujath waren auch hier sehr angetan von den Flächen. Die Flächen besitzen unterschiedliche Bodenqualitäten. Norma Kujath wird dementsprechend andere regionale Saatmischungen zusammenstellen, die wiederum andere Insektenarten anziehen. Qualitativ und quantitativ können die Flächen später vergleichend untersucht werden. „Die Nähe zur Schule ist hervorragend geeignet für kürzere Begehungen“, meinte Dr. Katrin Schöps.

Die letzte Station an diesem Vormittag war die Schule am Meer selbst. Hier wird zunächst ein einjähriger Blühstreifen angelegt. Erst im Spätsommer erfolgt hier die Einsaat der dauerhaften Wiesenmischung, die sich in den nächsten Jahren zusammen mit den im letzten Jahr gepflanzten Obstbäumchen zu einer mehrjährigen Streuobstwiese entwickeln wird. Der Biologie-Unterricht im Freien kann vor der Haustür beginnen.

Kujath und Dr. Schöps lobten das große Engagement der SaM und der regionalen Unterstützer, zu denen u.a. Landwirte, Grundstückseigner, Gemeinden und der Golfclub in Warwerort zählen.

Mit der Projektteilnahme gehen die Partnerschulen Verpflichtungen ein und genießen zugleich Beratung und Unterstützung. Die Stiftung Naturschutz und der DVL werden in Zukunft die SaM beim „Projekt Mut zur Wildnis - jede Blüte zählt“ mit Beratung und mit speziellen Saatgutmischungen unterstützen. Geplant sind auch Unterrichtseinheiten, konzipiert vom Insektenteam der Kieler Forschungswerkstatt, die eine gemeinsame Einrichtung der CAU und des IPN ist.
Dr. Katrin Schöps ist selbst Entomologin (Insektenforscherin) und hat dieses Projekt ins Leben gerufen. Die Kooperation der Uni Kiel mit den Schulen sowie der Wissenschaftstransfer werden auf diese Weise gefördert. Arbeitsmaterialien, Exkursionskisten für die Feldarbeit und persönliche Besuche von Insektenexperten werden die Projektarbeit der Schülerinnen und Schüler sowie der Kolleginnen und Kollegen der SaM in Zukunft bereichern.

Dr. Kirstin Poremba: „Die notwendigen Insekten stellen mit den Pflanzen die Grundlage aller Nahrungsketten und Nahrungsnetze dar und benötigen dringend wieder mehr Aufmerksamkeit in der Bevölkerung und in den Schulen. Das Motto ‚Was ich kenne und liebe, schütze ich‘ kann somit verwirklicht werden, denn Biodiversität (Artenvielfalt) stabilisiert unsere Umwelt.“

News

Vorlesewettbewerb der 6. Klassen

 
Nachdem in der Woche zuvor in den 6. Klassen eine Klassensiegerin ermittelt wurde, traten die vier Gewinnerinnen am Freitag in der Sporthalle vor Publikum gegeneinander an. Zuerst las jede Schülerin einen Auszug aus ihrem Wahltext vor, ehe sie nach einer Einlesezeit noch einen Fremdtext vorlesen mussten.
Alle vier Schülerinnen haben beide Aufgaben großartig gemeistert, sodass der Jury die Punktevergabe am Ende schwer gefallen ist, denn so eng beisammen waren die Kandidaten schon lange nicht mehr!
 
 
 
Am Ende gewann Nora Müller (6d) mit einer tollen Lesetechnik und Interpretation vor Linea Franz (6c), Elina Kamberi (6b) und Lara Wessel (6a). Sie wird die Schule im Regionalentscheid im Februar vertreten.
 
Wir gratulieren.
 
Text und Fotos: Jessica Heinrich

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Neue „grüne Lunge“ für Büsum

Grundschüler pflanzen 90 Laubbäume

Die Büsumer Schule am Meer (SaM) hat ein Herz für die Natur und setzt sich mit zahlreichen Projekten für den Umweltschutz ein. „Mut zur Wildnis – Jeder Baum zählt“ ist eines dieser Projekte, initiiert und betreut von Dr. Kirstin Poremba, Lehrerin für Biologie und Sport. 90 junge Laubbäume, darunter Buche, Rotbuche, Birke und Ahorn, wurden nun von den Klassen 4a und 4b gepflanzt. Unterstützt wurden die Schülerinnen und Schüler von ihren Lehrerinnen Andrea Vanselow und Almuth Kern sowie von drei Mitarbeitern der Gemeinde-Gärtnerei. Die Kosten für die Bäume in Höhe von rund 1.800 Euro übernahm die Fielmann AG.

Heike Dorn, Vorsitzende des Fördervereins der SaM, hat vorher den Kontakt zu Fielmann hergestellt. „Die Schule am Meer hat viele Pflanzprojekte. Der Förderverein ist bemüht, dafür Unterstützung von Firmen einzuholen. Da ich wusste, dass Fielmann in zahlreiche Projekte im Natur- und Umweltschutz investiert, sowie Kindergärten und Schulen unterstützt, habe ich nachgefragt“, so Dorn. Und Fielmann signalisierte sofort Zustimmung. „Ich habe von den tollen Naturpojekten der SaM berichtet. Die fand das Unternehmen so toll, dass es eine Spende von 90 Bäumen zugesichert hatte“, erzählt die Vorsitzende. Mit dem Bürgermeister Hans-Jürgen Lütje wurde besprochen, wo diese gespendeten Bäume im Gemeindegebiet gepflanzt werden könnten. Der ausgewählte Pflanzstreifen befindet sich an einem Fußweg im Neubaugebiet „Neuenkoog“. Heike Dorn erläutert: „Da es ein Fußweg zum Deich ist, nutzen ihn im Sommer viele Gäste.“ Ob und wie die SaM auch hier weitere Info-Schilder ihrer „Via Natura“ aufstellen darf, um auf die vielfältige Projektarbeit der Schule zum Schutz der Natur aufmerksam zu machen, wird noch geklärt.

Für ihren Projekttag an der frischen Luft hatten die Kinder sich warm angezogen und Verpflegung sowie eigene Arbeitsgeräte mitgebracht. Schnell zeigte sich, dass es anstrengend ist, ein Loch zu graben, das tief genug ist, um den Wurzelballen des Baums aufzunehmen. Denn in den tieferen Schichten war der Boden sehr lehmig. Hier halfen nach vorheriger Absprache mit Manfred Hein vom Bauhof freundlicherweise drei Mitarbeiter der Gemeinde. Außerdem schlugen sie Pfähle ein, um die jungen Bäume vor Sturmschäden zu schützen. Am Ende waren alle sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Schulleiter Kurt Siemund, der stellvertretende Schulleiter Kai Giese und Heike Dorn kamen vorbei, um die Arbeit der Kinder und den kleinen neuen „Schulwald“ zu bestaunen.

Text: Claudia Brandt

Fotos: Claudia Brandt, Heike Dorn

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Plakate zum Thema Energiegewinnung

Im Rahmen des NaWi-Unterrichtes zum Themenfeld Energie haben sich die Schülerinnen und Schüler des NaWi-Kurses 6 StGR Hag näher mit verschiedenen Formen der Energiegewinnung beschäftigt. Bewertet wurden von den Schüler*innen auch Vor-und Nachteile der jeweiligen Energiegewinnungsmethoden, sowie ihre Zukunftstauglichkeit. Auf Basis eigener Recherchen und Unterrichtsinhalte sind diese wunderschönen und informativen Infoplakate entstanden.

Text: Fabian Schassberger

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Von Büsum bis Addis Abeba…

Da wir, die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6c, so begeistert von der ersten digitalen Buchvorstellung im Oktober waren, stand schnell fest, dass wir auch an der nächsten angebotenen Lesung teilnehmen würden.

Am Freitag, den 20.11.2020, stellte Martin Muser, der vom Börsenvereins des Deutschen Buchhandels ausgezeichnete Lesekünstler des Jahres 2020, den dritten Band seiner „Kannawoniwasein“-Reihe vor.

Während der Veranstaltung im Jungen Literaturhaus gab es immer wieder Ortswechsel, da die Moderatorin und der Autor einige reale Schauplätze in Berlin besuchten. So nahm Martin Muser die Zuschauer beispielsweise mit zum „Späti“, in dem die 12-jährigen Hauptfiguren Finn, Jola und Carlo versuchen, Alkohol zu kaufen und las vor Ort aus seinem Buch vor.

Wieder im Jungen Literaturhaus beantwortete der Autor Fragen, die zuvor von Klassen eingeschickt wurden, und las dann weitere Passagen aus dem Buch vor.

Das Tolle daran war, dass bei der Lesung ausschließlich Fragen von uns, der Klasse 6c, gestellt wurden!

Finn, der so heißt wie die Hauptfigur, wurde vom Autor sogar persönlich gegrüßt. „Ich habe das Gefühl, dass ich mich in dem Buch wiederfinde.“

„Ich hatte totales Herzklopfen, wenn ich daran denke, dass da auch andere Schulen zugeguckt haben. Das ist schon ziemlich toll!“, sagte Annelie. Tessa pflichtete ihr bei: „Das war schon cool!“

Einig war sich die Klasse, dass die ganze Situation sehr aufregend war, wenn ihre Fragen unter Nennung des Vornamens vorgelesen wurden. „Ich hatte ein bisschen Schmetterlinge im Bauch, weil ich so aufgeregt war. Es war ein tolles Gefühl, die Klasse hat auch geklatscht, wenn unsere Fragen vorgelesen wurden“, gestand Annie.

Annelie freute sich: „Die Moderatorin hat sogar gesagt, dass sie den Namen unserer Schule total romantisch findet.“

Auch diese Lesung war also ein voller Erfolg und wir warten gespannt, ob auch im neuen Jahr weitere Veranstaltungen geplant sind!

 

Text und Foto: Die Klasse 6c und Jessica Heinrich

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SaM im Schleswig-Holstein Magazin

Wir berichteten bereits über die Forscherkisten des ITAW (Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover). Wer den Artikel noch einmal nachlesen möchte, findet ihn HIER.

Die Q1a beschäftigte sich am Mittwoch, 18. November 2020, im Rahmen des Biologieunterrichts von Dr. Kirstin Poremba mit der Forscherkiste „Parasiten“. Unterstützt wurden sie dabei vom Team des ITAW: Tierarzt Dr. Jan Lakemeyer, Robabe Ahmadi und Malik Driver (Öffentlichkeitsarbeit) sowie Lea Poremba (studentische Hilfskraft). In Gruppenarbeit wurden Aufgaben bearbeitet. Dafür stand jeder Gruppe Infomaterial, Petrischalen mit verschiedenen Parasiten, ein Mikroskop und ein iPad zur Verfügung. Leitfrage der Unterrichtseinheit: Sollten wir Parasiten aktiv bekämpfen und sogar ausrotten? Das Fazit der Schülerinnen und Schüler am Ende des Unterrichts beeindruckte das ITAW-Team. Alle waren sich einig, dass es nicht die richtige Lösung sein kann, Parasiten auszulöschen. Stattdessen sollten andere (nicht natürliche) Belastungen reduziert werden. Als Beispiele führten sie an: Weniger Überfischung, Auffangbecken für Chemikalien und korrekte Entsorgung bzw. Vermeidung von Plastikmüll.

Wie bereits im o.g. Artikel angekündigt, schaute ein TV-Team des NDR den Schülerinnen und Schülern bei ihrer Arbeit über die Schulter. Es entstand ein toller Beitrag, der noch am selben Tag abends im Schleswig-Holstein Magazin ausgestrahlt wurde. Interessierte können sich diesen HIER in der Mediathek ansehen (ab 12. Minute).

Text und Fotos: Claudia Brandt

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