Traumhafter Sonnenuntergang im Nationalpark Wattenmeer. Büsum - immer ein Erlebnis.

 

Gesunde Stullen und Knabbergemüse für Büsumer Schüler

Mit Beginn des neuen Schuljahres hat sich die Pausenverpflegung in der Schule am Meer (SaM) geändert. Kalorienreiche Donuts und Laugengebäck gehören nicht mehr zum Angebot im Verkaufstresen. Stattdessen gibt es gesund belegte Pausenbrote, die sich inzwischen großer Beliebtheit erfreuen. Außerdem steht täglich frisch aufgeschnittenes Obst und Gemüse der Saison parat. Es ist kostenfrei, ein freundliches Lächeln genügt, um eine Portion zu erhalten. Auch beim Mittagessen wird auf gesunde und frische Zutaten geachtet.

Bianca Wriedt, Leiterin der OGS, hat diese Maßnahmen initiiert. Sie erläutert, was sie zu diesen Veränderungen bewogen hat: „Immer häufiger kamen Nachfragen und der Wunsch aus der Elternschaft, dass die Kinder im Kontext Ganztagsschule ein ausgewogenes Essen erhalten sollten. Und da wir die Kindergärten in Büsum mit beliefern, liegt die Verantwortung diesbezüglich auf der Hand. In diesem Zusammenhang haben wir dann auch das Frühstück an den beiden Standorten überarbeitet. Und wie so oft im Leben: Es ist total leicht!“ Immer wieder hört man, dass gesundes Essen zwangsläufig teurer ist. Wriedt teilt diese Meinung nicht, doch sie gibt zu bedenken, dass Mehrkosten durch einen höheren Personalaufwand entstehen. „Erstaunlicherweise ist das ‚Teure‘ nicht die Ware. Frische Ware ist meist günstiger als Fertigprodukte, vor allen Dingen, wenn man sich saisonal und regional ausrichtet. Was jedoch ein hoher Kostenfaktor ist, sind die Personalkosten. Durch die Zubereitung der frischen Ware fällt diesbezüglich ein erhöhter Aufwand an. Das haben viele nicht vor Augen.“ Nach kurzer Gewöhnungsphase wird die gesunde Pausenverpflegung sehr gut angenommen. In punkto Obst und Gemüse freut sich Bianca Wriedt besonders über Spenden. Es kann sogar selbst geerntet werden. „Wir freuen uns sehr über Obstspenden. So  durften wir letztens mit einer Gruppe der OGS-Kinder Zwetschgen ernten gehen und selbst das Obst vom Baum im Garten der Spenderin pflücken. Das war natürlich der Hit.“ Das Thema „gesunde Ernährung“ hielt ebenfalls Einzug im aktuellen AG-Plan der OGS. Das gesunde Kochen mit Lynn Jenett und Maike Peters ist so gefragt, dass eine zusätzliche Kursstunde „Zauberküche“ eingerichtet wurde.

Text und Fotos: Claudia Brandt

Was liegt uns am Herzen? Was macht uns das Herz schwer?

Zeitgemäße Interpretation von Luthers Entdeckung im Reformationstags-Projekt des Religionskurses Jg. 7 von Frau Baar

Zum Abschluss der Unterrichtseinheit „Luther und die Reformation“ haben die Schülerinnen und Schüler des Religionskurses 7(2) mit Frau Baar und Pastorin Brinkmann von der Büsumer St. Clemens-Kirche überlegt, was Luthers reformatorische Entdeckung uns mehr als 500 Jahre später noch sagen kann. Luther hatte in seiner Zeit als Pfarrer und Theologieprofessor erkannt, dass die Menschen nicht durch Ablassbriefe oder eigene „gute Werke“ vor Gott gerecht sein können, sondern dass mit Jesus Christus Gottes Weisung an ihr Ziel gekommen ist: Jetzt gelten vor Gott alle als gerecht, die glauben. Gott schenkt allen Menschen seine Liebe, die ihn annehmen.

Diese Gedanken sind bis heute die Glaubensgrundlage der evangelischen Christinnen und Christen, aber sie klingen doch fremd und müssen immer wieder neu übersetzt werden. Ausgehend von dem Symbol Herz in der Lutherrose haben wir uns in zwei Doppelstunden darüber Gedanken gemacht, wie unsere Herzensangelegenheiten in Verbindung mit der Botschaft Luthers stehen. Dabei wurden verschiedene Redewendungen und Deutungen des Symbols Herz erarbeitet und schließlich aufgeschrieben, was unser Herz schwer macht und was uns am Herzen liegt. Diese Gedanken wurden kreativ umgesetzt, indem Herzensboxen gestaltet wurden, so dass die Anliegen einen guten Ort fanden und vor Gott gebracht wurden: Im Gottesdienst am Reformationstag lasen ein paar Schülerinnen und Schüler einige Gedanken im Rahmen der Predigt von Pastorin Brinkmann vor, die Boxen und die aufgeschriebenen Anliegen fanden ihren Platz auf dem Altar.

Dieses Projekt machte somit nicht nur die Unterrichtsstunden besonders anregend und praxisorientiert, auch viele Gottesdienstbesucherinnen und -besucher sagten nach dem Gottesdienst, dass ihnen die Mitgestaltung durch den Religionskurs sehr gut gefallen habe.

Zum Glück ist ja jetzt jedes Jahr Feiertag am Reformationstag, da können wir sicherlich eine Fortsetzung organisieren.

 

Text und Fotos: Britta Baar

„Breakout“ im Biologieunterricht

Neue Unterrichtsmethode verfestigt spielerisch Lernstoff

 

Viele Wochen Vorbereitungszeit hat es Biologielehrerin Jessica Heinrich von der Schule am Meer gekostet. Gleich nach den Herbstferien testete sie erstmalig ein für deutsche Schulen noch recht neues Unterrichtskonzept: Ein „Breakout Game“. Die Methode ist dem „Escape Room“ nachempfunden. Dabei handelt es sich um ein Abenteuerspiel, was die Teilnehmer in eine bedrohliche Situation versetzt, aus der sie nur durch Lösung eines Rätsels und unter Zeitdruck herauskommen.

Zu Beginn des Biologieunterrichts erhielten die Schülerinnen und Schüler der Q2b ein Einstiegsszenario: Weltweit kommt es zu einem Anstieg von Gewaltausbrüchen, Wissenschaftler machen dafür eine Gen-Mutation verantwortlich und suchen nach einem Weg, die sog. MAOA-Gene auszuschalten. Ein japanisches Forscherteam steht kurz vor dem Durchbruch, die Menschheit zu retten. Doch bevor sie finale Tests durchführen können, wird das Labor überfallen. Die Forscher sind spurlos verschwunden, haben jedoch zuvor ihre bisherigen Ergebnisse versteckt.

Die Q2b muss fünf biologische Rätsel, basierend auf dem aktuellen Unterrichtsstoff, lösen. Die richtige Lösung ergibt jeweils den Code für die Öffnung eines Zahlen- bzw. Buchstabenschlosses. Zuletzt öffnen sie eine Holzbox, in der sie Schokolade und eine Danksagung finden, dass sie die rettenden Forschungsergebnisse gefunden haben.

Jessica Heinrich ist zufrieden mit dem Verlauf ihres ersten „Breakout Games“ im Klassenzimmer und ist sich sicher, es noch mit weiteren Klassen zu probieren. „In den USA ist diese Methode viel populärer als bei uns“, berichtet sie und fügt hinzu: „Der Klassenzusammenhalt wird gefördert, außerdem prägt sich das Gelernte sehr gut ein.“ Die Schülerinnen und Schüler bewerten die Unterrichtsmethode ebenfalls positiv. „Ich fand es abwechslungsreich. Wenn man was nicht wusste, hatte man in der Gruppe jemanden, der einem helfen konnte“, meint Marco Wiegand.

Text und Fotos: Claudia Brandt

Nächste Termine

  • 15 Nov
    Haussammlung für die Tombola bei der Schulweihnachtsfeier der GS am 18.12.2019 08:30 bis 09:30
  • 18 Nov
    Potentialanalyse der 8. Klassen der GmS im JAW in Heide 01:00 bis 01:00
  • 20 Nov
    Elternsprechtag Klasse 1 A Ganzer Tag
  • 15 Nov - 21 Nov
  • 21 Nov - 21 Nov
  • 22 Nov - 23 Nov