Liebe Schulgemeinschaft,

es gelten weiterhin die bekannten Coronaregelungen. Ab Montag, 18.10.2021, ist ein leicht veränderter Stundenplan in Kraft.

Die ab 23.08.2021 geltende Schulen-Coronaverordnung finden Sie unter diesem Link.

Eine Übersicht über anstehende Termine im Schuljahr 2021/22 finden Sie hier.

 

Viele liebe Grüße

Kurt Siemund
- Schulleiter -

News

550 Fairtrade-Bananen gewonnen!

Schule am Meer in Büsum unter allen Teilnehmern des Banana-Fairday ausgelost

Am 28. September 2018 organisierte die Fairtrade-School „Schule am Meer“ in Büsum einen leckeren und zugleich informativen Banana-Fairday. Unter dem Motto „9 von 10 Bananen verkaufen sich unter Wert“ sollten mit einer bundesweiten Aktion Supermärkte aufgefordert werden, ausschließlich fair gehandelte Bananen anzubieten. Zugleich sollten Konsumenten motiviert werden, den fairen Handel zu unterstützen und Bananen mit dem Fairtrade-Siegel zu kaufen. Die Fair-Trade AG der Schule am Meer, die von Britta Baar geleitet wird, hat am Aktionstag Mitschüler auf die Missstände im Anbau und in der Vermarktung von der Banane als Billig-Produkt aufmerksam gemacht, zum Voting aufgerufen und köstliche Snacks und Drinks aus fairen Bananen verköstigt.

Alle Fairtrade-Schulen, die sich am Aktionstag rund um die krumme Frucht beteiligt haben, wanderten in einen Lostopf. Der Bekannte YouTuber Felix von der Laden hat auf seiner Reise in das Anbaugebiet fair gehandelter Bananen in Kolumbien das Gewinnerlos gezogen und somit den Büsumer Schülern einen Gewinn von 550 Bananen beschert. Felix von der Laden ist seit Anfang 2018 Botschafter der Fairtrade-Idee. In diesem Jahr reist er gemeinsam mit Fairtrade in die Länder, aus denen Fairtrade-Produkte kommen. Hier ist das Video von der Auslosung (ab Minute 13.30 Ziehung): Fairtrade-School SaM gewinnt! Am 14. November 2018 kam die große Fairtrade-Bananen-Lieferung samt Autogrammkarten von Felix von der Laden an. „Es ist cool, dass wir gewonnen haben“, meint Lena Voss aus der 6c, und ihre Mitschülerin Lily Faber ergänzt: „Die Leute werden feststellen, dass Fairtrade-Bananen einfach besser schmecken als andere.“

Ihre älteren Mitschülerinnen Mette Munk Mewe (Q1b) und Leonie Johannsen (EOa) fügen hinzu: „Wir finden es toll, unseren Mitschülern zu zeigen, dass man Bananen wertschätzen sollte.“ Die AG-Mitglieder sind sich einig, dass mit dem Banana-Fairday an der eigenen Schule einige Menschen mehr vom fairen Handel überzeugt wurden.

„Durch den Banana-Fairday wissen nun noch mehr Menschen, warum es sooo wichtig ist, faire Bananen zu erwerben“, sind sich Jannis Meister, Lasse Wensien und Philipp Doormann aus der 9c sicher. Luna Döring und Nicki Scholz (beide 6c) haben sich ebenfalls gerne am Aktionstag beteiligt, um nach eigenen Aussagen mehr Leute zu motivieren, Fairtrade-Bananen zu kaufen.

Es war eine gelungene Aktion! Herzlichen Dank an den Bananen-Sponsor Lidl und Fairtrade-Deutschland!

 

Text und Fotos: Claudia Brandt

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Banana Fairday 2018

Die Fairtrade AG der Schule am Meer hat sich an der bundesweiten Abschluss-Aktion der Fairen Woche beteiligt. Unter dem Motto „9 von 10 Bananen verkaufen sich unter Wert“ wurde zum Banana Fairday aufgerufen. Mit dieser Aktion soll auf die negativen Folgen der Billigpreise für Bananen aufmerksam gemacht werden, dazu zählen unter anderem der Einsatz hochgiftiger und gesundheitsschädigender Pestizide zur Ertragssteigerung sowie schlechte Löhne für die Arbeiter auf den Plantagen.

Zehn Schüler und die AG-Leiterin Britta Baar haben am Aktionstag für die sechsten und siebten Klassen einige Aktivitäten vorbereitet: Filme zum Thema „Banane als Billigware“, eine Bananenrallye, Verkostung von selbstgemachten Bananenmuffins und KiBa sowie ein Online-Voting. Bei der Abstimmung sollen die Teilnehmenden darüber entscheiden, welcher Supermarkt sein Bananenangebot zu 100% auf Fairtrade-Bananen umstellen und damit dem vorbildlichen Beispiel von Lidl folgen sollte.

Text und Fotos: Claudia Brandt

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Die neue SV für das Schuljahr 2019/ 2020

 

Die neue SV

 

Unterstufensprecher: Pelle Mittmann, 6bG

Unterstufensprechervertreter: Noah Pflügl, 6bG

Mittelstufensprecher: Felix Mund, 8c

Mittelstufensprechervertreterin: Rike-Lotte Bröcker, 7bG

Oberstufensprecherin: Mette Matina Munk Mewe, Q2b

Oberstufensprechervertreterin: Rija Matthiessen, EOa

Protokollführerin: Ronja Ehlers, Q2b

Vertreterin: Mette Matina Munk Mewe, Q2b

Kassenwart: Patrick Wilcken, 9c

Organisationsteam: Yasin Alver, Carlotta Dorn, Marco Wiegand und Theda Witt (alle Q2b)

Schülersprecherteam: Leif Bahnsen, 9c, und Lena Zabel, Q1a

Verbindungslehrerin: Frau Giewat

Verbindungslehrer: Herr Klingele

 

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Wattwoche der dritten Klassen vom 10.7.2017 bis zum 14.7.2017

Vom 10.7.2017 bis zum 14.7.2017 fand die diesjährige Wattwoche der Grundschule statt. Die beiden dritten Klassen begannen die Woche mit einem Ausflug zum ITAW, einer Außenstelle der tiermedizinischen Hochschule Hannover. Wir durften einen Vormittag lang den Forschern über die Schulter schauen und erleben, wie vielfältig und interessant deren Arbeit ist. Um uns einen Einblick zu geben, bereiteten die Mitarbeiter sieben Stationen vor, die die Kinder in Kleingruppen durchlaufen durften. Eine Station beschäftigte sich mit dem Thema Robben. Am PC wurde anhand einer Präsentation der Unterschied zwischen Seehund und Kegelrobbe erklärt. Außerdem lernten die Kinder noch viele weitere Robbenarten kennen. Die Station, bei der es um das Thema Wale ging, veranschaulichte, wie ein Bartenwal Nahrung aufnimmt und warum die Wale im kalten Wasser nicht frieren. Die Fettschicht der Wale wurde durch einen Butterhandschuh simuliert und die Kinder konnten mit ihren Händen im eiskalten Wasser selbst den Unterschied spüren. Die Akustikstation zeigte uns, dass Schweinswale beim Fischfang auf ihr Gehör angewiesen sind und welche Frequenzen sie besonders gut wahrnehmen können. Durch laute Geräusche im Meer wird der Schweinswal nachweislich gestört und ist zeitweise orientierungslos. Eine Präsentation über Meeresmüll verdeutlichte die Gefahren und Folgen der Umweltverschmutzung für die Tiere. Sogar ein Plastikautoteil, das in einem Wal gefunden wurde, konnten die Kinder anfassen. Sie waren beeindruckt und zugleich schockiert. Diese Station hinterlässt bestimmt einen bleibenden Eindruck und öffnet ihnen die Augen, wie wichtig Umweltschutz ist. Zwei weitere Mitarbeiter erzählten etwas über die verschiedenen Muster auf den Schwanzflossen der Wale. Je nach Aussehen bekamen diese ihren passenden Namen. Die Kinder schauten von einem Turm durch ein Fernglas Bilder der Flossen an. Aufgabe war es, die doppelte Flosse zu finden. Ein Raum war mit Mikroskopen ausgestattet und die Kinder durften Plankton anschauen. Ebenfalls gab es noch eine Station, die zeigte, wie Tiere durch das Anbringen von Sendern beobachtet und erforscht werden können. Ein Beispiel war der Seehund. Die Mitarbeiter erklärten uns, wie die Geräte funktionieren und die Kinder suchten sogar selber ein verstecktes Halsband mit Sender, das allerdings zum Beobachten von Füchsen benutzt wird. Für Robben gibt es Geräte, die automatisch Informationen an ein Handy versenden. Auch die Station im Labor zur Altersbestimmung der Meerestiere faszinierte die Kinder. Die Zeit verging viel zu schnell und die beiden dritten Klassen verbrachten einen interessanten, handlungsorientierten und abwechslungsreichen Vormittag.
Am Dienstag folgte der nächste Höhepunkt der Wattwoche: der Ausflug zur Seehundstation. Dank der Mithilfe der Eltern konnten wir mit Fahrgemeinschaften nach Friedrichskoog fahren. Dort angekommen, durften die Kinder die Seehundstation zunächst alleine erkunden. Dann schauten wir uns die Fütterung der Seehunde an. Uns wurde erzählt, dass diese auch jeden Tag zur medizinischen Kontrolle genutzt wird. Die Seehunde sind zum Beispiel darauf trainiert, bestimmte Symbole zu erkennen und somit ihren Platz zu finden, sich auf den Rücken zu legen, oder sich ins kleine Becken schicken zu lassen. Dies erleichtert den Gesundheitscheck und im Krankheitsfall die Gabe von Medikamenten oder das Separieren von einzelnen Tieren. Nun durften die Schüler noch in Kleingruppen mit einem von Frau Ruhtz und Frau Matzen vorbereiteten Rallyebogen gezielt die Station erkunden. Die Kinder waren motiviert und interessiert und haben sich das spendierte Eis zum Abschluss wirklich verdient.
Die nächsten drei Tage wurde in der Schule das Thema Seehund weiter bearbeitet. So erzählte am Mittwoch zum Beispiel die Seehundjägerin Frau Dr. Hasselmeier von ihrer Arbeit. Zunächst erklärte sie die Aufgaben des zunächst negativ besetzten Begriffes des Seehundjägers und vertiefte das zuvor gesammelte Vorwissen der Klassen über Seehunde, andere Robben und Meeressäuger. Sie brachte Felle, Zähne und Fotos als Anschauungsmaterial mit. Die Kinder lauschten interessiert ihren Informationen und beteiligten sich eifrig mit ihrem Vorwissen am Unterrichtsgespräch. Außerdem bearbeiteten wir an diesem Tag noch ein Quiz der Hamsterkiste am PC. Der vierte Tag der Wattwoche bestand aus einer Kleingruppenarbeit zu verschiedenen Unterthemen zum Seehund. Jede Kleingruppe gestaltete ein Plakat zu ihrem Thema und stellte es am nächsten Tag den zweiten Klassen vor. Diese abwechslungsreiche und informative Woche werden die Kinder bestimmt in guter Erinnerung behalten. Ein großes Dankeschön geht an Frau Siebert und ihr Team vom ITAW und an Frau Dr. Hasselmeier, die mit viel Engagement dazu beigetragen haben.

 

Text und Bild: Andrea Ruhtz

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Schule trifft Wissenschaft

ITAW

Das Institut für Terrestrische- und Aquatische Wildtierforschung (ITAW) der Stiftung Tierärztlichen Hochschule Hannover (TiHo) hat seinen Sitz in Büsum und wird von Frau Prof. Prof. h.c. Dr. Ursula Siebert geleitet. Zahlreiche Masterstudenten, Promotionsabsolventen und Wissenschaftler arbeiten hier an aktuellen Themen wie den Walstrandungen. Zusammen mit Dr. Klaus Vanselow vom Forschungs- und Technologiezentrum Büsum (FTZ) der Christian-Albrecht-Universität Kiel wird versucht die Ursachen hierfür zu erforschen. Seit ca. 10 Jahren arbeitet SaM mit den beiden Instituten zusammen.

Die Zusammenarbeit zwischen ITAW hat sich intensiviert, so dass nicht nur Oberstufenschüler, sondern auch die Mittelstufe, Unterstufe und die Grundschule regelmäßig Kontakt haben und dies auch im Schulprogramm verankert ist. Im Rahmen der Nationalparkarbeit besuchen die Drittklässler bereits das ITAW und erhalten erste Einblicke in die Lebensweise von Robben, deren Anatomie, mögliche Erkrankungen, Methoden der Altersbestimmung und die Bestückung der Robben mit Datenloggern, als wissenschaftliche Methode, um räumliche Verhaltensmuster für diese Tiere erstellen zu können. Gerade die Oberstufenschüler sollen so Einblicke in das naturwissenschaftliche Arbeiten bekommen, um sich später leichter für ein Hochschulstudium entscheiden zu können. Am ITAW lernen die Schüler physiologische und anatomische Untersuchungsmethoden von Robben und Walen kennen. Ein weiterer wichtiger Bereich ist die Bewertung der Verschmutzung der Meere durch Lärm (Schiffe, Sprengungen, Bohrinseln) und deren Auswirkungen auf marine Säuger (Bioakustik) und Müll.

Ziel ist es, dass das naturwissenschaftliche Repertoire der Schüler durch dieses Kennenlernen von wissenschaftlichen Methoden, das Diskutieren mit Experten über aktuelle Themen in Form von Vorträgen und Präsentationen erweitert wird und dass der Weg in das spätere außerschulische Leben, sei es an der Universität oder im praktischen Beruf, unterstützt wird - oder auch die Erkenntnis, dass dieses Berufsfeld nichts für sie ist.

Frau Dr. Poremba und Frau Vanselow

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